Vorstellungskraft

Mit Formlabs gedruckt

Niemand haucht Geschichten Leben ein, wie es Aaron Sims Creative tut. Mit der kühnen Kombination aus technischer Innovation und starken, fundamentalen Designprinzipien schafft das preisgekrönte Visual Effects Studio unvergessliche Kreaturen, Welten und Bilder für einige der größten Hollywood-Filme.

Neue Wege des modernen Storytelling

Aaron Sims Creative (ASC) wurde 2005 gegründet, um ein breites Spektrum der talentiertesten Konzeptkünstler und Visual Effect-Artists der Welt zusammenzubringen und mit ihnen unvergessliche Charaktere, Kreaturen, Effekte, Kostüme und fesselnde Welten zu schaffen. Heute genießt ASC einen Ruf als führendes Designstudio, das mit seinen Projekten stets die Erwartungen übertrifft und dabei ständig in Frage stellt, was Zuschauer vom modernen Storytelling erwarten.

Am Ende der 90er und zu Beginn der 2000er Jahre nahm der Vormarsch visueller Effekte einen starken Einfluss auf die Art und Weise, in der Studios aller Größenordnungen Geschichten erzählten. Die traditionellen Verfahren wurden zunehmend durch digitales Design verdrängt. Die Zeit der akribischen Feinarbeit an Modellen aus Ton oder Modelliermasse ist vorbei.

In heutigen Umfeld der zunehmenden Digitalisierung wählte ASC einen zweigleisigen Ansatz mit mehreren Werkzeugen, die sowohl beim Erstellen von virtuellen als auch von realen Modellen zum Einsatz kommen. Das bei entschied sich das Team für den 3D-Druck realer Modelle bei der Lenkung und Gestaltung des Designprozess. So hauchte man Welten auf eine Art und Weise Leben ein, wie es nur wenige Studios können.

Vom Bildschirm in den Besprechungsraum

Als Regisseur Niki Caro und sein Produzententeam am Besprechungstisch saßen, enthüllte ASC seine neueste Kreation. Es handelte sich dabei um das größte 3D-gedruckte Projekt, an dem ASC bis dahin gearbeitet hatte: ein komplettes Set Piece (Fachbegriff für eine umfangreiche Szene oder Folge von Szenen wie z. B. eine Actionszene) aus dem Film Mulan (2020) mit Miniaturfiguren und hochauflösenden Modellen der Hauptfiguren. Dieses Set Piece stellt einen integralen Schritt im Designprozess dar, den ASC über viele Jahre hinweg verfeinert hat. So schafft man dort tiefgründigere, lebendigere Welten, die die ursprüngliche Vision des Regisseurs sogar noch übertreffen.

„Bei der zunehmenden Digitalisierung sind reale Modelle von unschätzbarem Wert.“

Designaufwändige visuelle Effekte mit realen Modellen zu kombinieren bringt erhebliche Vorteile. Regisseure, die sich oft über die kleinsten Details der Filmaufnahmen den Kopf zerbrechen, können kritische Szenen schon lange vor Beginn der Dreharbeiten planen. Manchmal machen die Regisseure Fotos der gedruckten Modelle, um den richtigen Maßstab für das Storyboard zu erzielen. Das wirkt sich wiederum direkt auf die kreativen Entscheidungen zu Beginn der Dreharbeiten aus. Deshalb gehören reale Modelle bei ASC zum Prozess – vom Design bis zur Präsentation – um Figuren und Welten zu schaffen, die zu den beeindruckendsten von ganz Hollywood zählen. Und da das Regieteam bereits in der Frühphase des Prozesses mit einbezogen wird, reduzieren sich die Entwicklungskosten für das Studio und der Zeitaufwand in der Postproduktion.

Die realen Modelle sind nicht nur dem Regisseur bei der Umsetzung seiner Vision, sondern auch den Designern behilflich. Aaron Sims zufolge inspiriert es die Künstler des Unternehmens, wenn mehrere Modelle einer Figur oder Szene gedruckt werden. Außerdem bekommen die Designer ein Gefühl für das Größenverhältnis eines Monsters, wenn es neben einer anderen Figur steht.

„Die Technologie vereinfacht den Designprozess für uns, ohne Abstriche machen zu müssen. Wir erzielen damit einige unserer besten Ergebnisse und das noch schneller als zuvor.“

Von Hand aus Modelliermasse gefertigte Modelle gehören zwar jetzt der Vergangenheit an, doch das Team von ASC konnte wieder zu einem grundlegenden Aspekt des Storytellings der 1980er Jahre zurückkehren. Heute verbringt das Team mehr Zeit mit der Feinabstimmung des Designs als mit dem Formen von Modelliermasse. Damit haben sie mehr Möglichkeiten, ihre Figuren oder Welten zu perfektionieren. Die alten Modelle aus Modelliermasse wurden quasi neu erfunden.

Bemalung haucht Teilen Leben ein

„Der Drucker von Formlabs machen alles mit. Wir haben es zum Beispiel noch nie erlebt, dass Haartypen oder kleine Zähne nicht unseren Erwartungen entsprachen oder dass der Drucker das Design eingeschränkt hätte. Er hält mit allem mit, was unseren Designern so einfällt.“

Wenn die Figuren gedruckt sind, erwartet die Künstler bei ASC eine weitere wichtige Aufgabe: die Bemalung. Die Bemalung eines 3D-gedruckten Teils ist kritisch, um die Einstellung und den Ton einer Figur zu vermitteln. Nur so kann ASC Geschichte richtig vermitteln.

Das Team bei ASC bemalt sowohl Drucke aus Clear Resin als auch aus Grey Resin. Die bemalten Modelle aus Clear Resin stehen ihren lebenden Gegenstücken in nichts nach, da sie das Licht reflektieren und absorbieren und dadurch realistischere Hauttöne und Kleidung erzielen, die die Präsentation noch weiter verbessern.

„Mit so einem geilen 3D-Druck und toller Bemalung geht das richtig ab! Das sieht so gut aus, ich habe keine Ahnung, wie das Team das macht.“

Beim Mulan-Projekt wurde alles gedruckt, bis hin zum winzigsten Zubehör und den kleinsten Büschen. Aquaman war ein weiteres Paradebeispiel für die wichtige Rolle, die bemalte 3D-Drucke spielen. Der 3D-Druck für Aquaman stellte sich als eine originalgetreue Nachbildung des Computermodells des Künstlers heraus, das genau dem entsprach, was das Publikum im Kino zu sehen bekam. Dieser Schaffensprozess von der Zeichnung über das Design und den 3D-Druck bis hin zum fertigen visuellen Effekt ermöglicht es ASC, die Figuren aus dem Bildschirm in den Raum zu bringen.

Aquaman wurde unter anderem dadurch möglich, dass ASC sich frühzeitig für den 3D-Druck entschied. Die Technologie ist jetzt ein fester Bestandteil des gesamten Designprozesses. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Welten und Figuren werden schneller, kostengünstiger und realistischer zum Leben erweckt, als es mit dem digitalen Prozess allein möglich wäre. Das Endresultat: bessere Geschichten und zufriedenere Fans, deren Lieblingshelden zum Leben erweckt werden.

„Aquaman war eines meiner Lieblingsdesigns. Und wenn man das Computermodell, den 3D-Druck und den Film vergleicht, sieht man, dass es sich um genau das gleiche Design handelt.“

Die visuellen Effekte hinter dem Monster aus Stranger Things

„Der Demogorgon war einer unserer ersten Drucke mit dem 3D-Drucker von Formlabs und wir waren echt erstaunt. Bis dahin hatten wir das Drucken immer extern machen lassen. Das Ganze im eigenen Haus zu haben und mit eigenen Augen zu sehen, wie das von uns erstellte Design gedruckt wird, war ein tolles Gefühl. Es war fast wie früher, als wir noch mit Modelliermasse gearbeitet haben.“

Für Stranger Things hat ASC nicht einfach nur ein Monster gebaut. Es hat zum Ton, zum Aussehen und zur Atmosphäre der Fernsehserie beigetragen. Durch die Integration im Frühstadium des Schaffensprozesses konnte das Team schnell von Zeichnungen zum realen Modell übergehen und damit dazu beitragen, dass dieses Netflix Original sofort zu einem Klassiker wurde.

Sehen Sie sich genauer an, wie ASC Stranger Things zum Leben erweckt hat und erfahren Sie, warum seine Sketch-to-Screen-Methode (von der Zeichnung zum Bildschirm) so erfolgreich ist.

Demnächst im Kino: Eigene Welten

ASC hat einige der größten Marken Hollywoods gestaltet und blickt bereits in die Zukunft. Die nächste große Herausforderung ist es, sein eigenes geistiges Eigentum zu schaffen. Der erste Schritt ist dabei die für 2021 geplante Veröffentlichung von DIVE und Tank.

„Wir wenden die langjährige Erfahrung, die wir auf dem höchstem Niveau – einem sehr anspruchsvollen Niveau – gesammelt haben und die gleichen Designprinzipien, die wir bei Projekten wie Wonder Woman und Aquaman verfeinern konnten, auf unsere eigenen Projekte an. Wir sind zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“

Im Anfangsstadium des Entwicklungsprozesses hat das Team in den letzten zwölf Monaten mit einem umfassenderen Einsatz von Unreal Engine experimentiert. Unreal Engine sorgt für eine weitere Verflechtung von Kunst und Technologie und hat das Potenzial, bei ASC eines der mächtigsten kreativen Werkzeuge bei der Schaffung immersiver Welten zu werden.

Im Spielfilm DIVE geht das Publikum mit ASC auf eine packende und furchterregende Reise unter Wasser und tief in die Erde hinein. Unter Verwendung aller verfügbaren Werkzeuge will ASC die Grenzen des modernen Storytelling wieder neu definieren und spricht damit ein Publikum an, das sich für die Wunder von Naturfilmen begeistert und den Nervenkitzel und die Spannung von Horrorfilmen sucht. Aaron Sims zufolge ist DIVE das erste Beispiel dafür, wie das Unternehmen die Unreal Engine als den Motor der Prozesse der virtuellen Kunst, der Produktion und der visuellen Effekte einsetzt.

DIVE und Tank stellen einmalige Chancen für ASC dar, da sich diese Projekte die jahrzehntelange Erfahrung beim Design visionärer Welten und kultiger Kreaturen zunutze machen, um Geschichten zu erzählen, wie es sonst niemand in der Branche vermag. Das Team kann sich nach Lust und Laune auf ein breites Spektrum von Schauplätzen und Themen stürzen – frei von den Einschränkungen bestehender Franchises oder von Figuren mit etablierten Fangemeinden.

„Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, unser eigenes geistiges Eigentum zu schaffen. Den richtigen Zeitpunkt gibt es eigentlich nicht. Man muss sich dazu entschließen, einfach loslegen und alle verfügbaren Mittel dafür einsetzen.“

Formlabs ist stolz darauf, die Vorstellungskraft der Weltklassedesigner bei ASC unterstützen zu können. Weitere Informationen zu DIVE und Tank sollen in Kürze folgen. Anfang 2021 soll ein visueller Roman (Visual Novel) zu Tank erscheinen.

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