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Kunsthandwerk im 21. Jahrhundert: 3D-gedruckter Schmuck

Der Geruch von Feuer und Metall liegt in der Luft im Schmucklabor des Shenkar College of Engineering and Design. In diesem Labor im israelischen Ramat Gan wird die Kunst der Schmuckherstellung in das 21. Jahrhundert katapultiert. Hier werden traditionelle kunsthandwerkliche Methoden mit digitaler Fertigung und 3D-Druck kombiniert, um die Kreationen der Studierenden zum Leben zu erwecken.

Chefdesigner Yoav Roches von Formlabs setzt einen Form 2 und Gussfähiges Kunstharz ein, um Studierende mit dem 3D-Druck vertraut zu machen.
Chefdesigner Yoav Roches von Formlabs setzt einen Form 2 und Gussfähiges Kunstharz ein, um Studierende mit dem 3D-Druck vertraut zu machen.

In dieser einzigartigen Umgebung organisierte Formlabs einen Schmuck-Workshop für Shenkar-Studierende. Yoav Roches, unser Chefdesigner und ehemaliger Shenkar-Dozent, organisierte gemeinsam mit anderen Fakultätsmitgliedern der Universität einen dreitägigen Workshop über Schmuckdesign, 3D-Druck und Feinguss.

Nach Fertigstellung eines Druckauftrags auf dem Form 2 werden Schmuckstückmodelle aus Gussfähigem Kunstharz von der Konstruktionsplattform abgelöst.
Nach Fertigstellung eines Druckauftrags auf dem Form 2 werden Schmuckstückmodelle aus Gussfähigem Kunstharz von der Konstruktionsplattform abgelöst.

Das Labor verfügt über einen Form 2 3D-Drucker sowie verschiedene industrielle 3D-Drucker. Eden Offer, der 3D-Druckmanager des Labors erläutert: „Unsere Abteilung hat über 100 Studierende, daher drucken wir praktisch ununterbrochen.“ Während dieses Workshops lernten die Studierenden, wie man direkt auf dem Form 2 druckt, und sammelten praktische Erfahrungen mit dem 3D-Druck für die Schmuckherstellung

Studierende fertigen Gussbäume an, um zahlreiche 3D-gedruckte Schmuckstücke gleichzeitig gießen zu können.
Studierende fertigen Gussbäume an, um zahlreiche 3D-gedruckte Schmuckstücke gleichzeitig gießen zu können.

The students used Castable Resin to capture the intricate details and smooth surfaces of their designs. They attached the 3D printed pieces to casting trees so that they could cast many pieces at once. After the investment casting process, the students polished their jewelry designs by hand.

Die Studierenden arbeiteten mit Gussfähigem Kunstharz, um die filigranen Strukturen und glatten Oberflächen ihrer Designs zu erfassen. Sie befestigten die 3D-gedruckten Teile an Gussbäumen, um zahlreiche Schmuckstücke gleichzeitig gießen zu können. Nach dem Feingussverfahren polierten die Studierenden ihre Schmuckstücke manuell.

„Ich finde, dass jedes Designstudio einen 3D-Drucker haben sollte. Wenn ich einen Drucker hätte, müsste es ein Form 2 sein, denn die Qualität und Funktionsweise dieser Geräte sind einfach erstaunlich.“ — Student Guy Naor

Formen aus vulkanisiertem Kautschuk werden zur Serienfertigung von Wachsmodellen für den Feinguss von Metallteilen, wie beispielsweise Schmuck, kleine Industriebauteile und Spielfiguren, verwendet.

Zur Fertigstellung eines Rings wird dieser poliert, bis seine Oberfläche makellos glänzt.
Zur Fertigstellung eines Rings wird dieser poliert, bis seine Oberfläche makellos glänzt.

Studentin Katia Rabey war davon beeindruckt, wie viel Kontrolle sie mit dem Desktop-3D-Druck über ihren Schmuckherstellungsprozess erhielt. Sie meinte dazu: „Von der Erstellung des Modells in Rhino bis zu dem Moment, an dem man es tatsächlich in der Hand hält, hat man alles unter Kontrolle.“ Ihr Kommilitone Guy Naor fügte hinzu: „Ich finde, dass jedes Designstudio einen 3D-Drucker haben sollte. Wenn ich einen Drucker hätte, müsste es ein Form 2 sein, denn die Qualität und Funktionsweise dieser Geräte sind einfach erstaunlich.“

3D-Druck für Schmuck: Design, Stützstrukturen und Orientierung

Ringe, 3D-gedruckt mit Formlabs' gussfähigem Kunstharz.
Ringe, 3D-gedruckt mit Formlabs' gussfähigem Kunstharz.

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White Paper: Jewelry 3D Printing