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Wie Sie Ihre 3D-Drucke nachhärten

Wenn Sie einen Stereolithografie (SLA) 3D-Drucker verwenden, müssen Sie verstehen, wie Sie Ihre 3D-Druckteile aus Kunstharz nachhärten. Durch das Nachhärten erreichen Druckteile höchstmögliche Festigkeit und werden stabiler. Dieser Schritt ist besonders wichtig bei funktionellen Harzen. So ist Nachhärten beispielsweise unerlässlich für das erfolgreiche Ausbrennen von Castable Resin. Und bei Teilen aus Flexible Resin verdoppelt sich durch Nachhärtung die Festigkeit.

Laden Sie unseren Leitfaden zum Nachhärten herunter, um zu erfahren, wie das Nachhärten die einzelnen Formlabs Kunstharze beeinflusst. Besuchen Sie auch unsere Kundenservice-Seite, um aktuelle Einstellungsempfehlungen für den Form Cure zu erhalten.

Ausrüstung zum Nachhärten

Es gibt viele Methoden zum Nachhärten, vom einfachen Härten mit Licht (Sonnenlicht, UV-Nagellampen, UV-Härtestationen, selbstgebaute UV-Härtekästen usw.) hin zur Kombination von Licht und Hitze. Hitze beschleunigt den Prozess und ermöglicht eine noch vollständigere Ausbildung der Molekülverbindungen, was zu verbesserten Materialeigenschaften führt, die mit Licht allein nicht möglich wären.

Bei kleinen Druckteilen kann eine günstige UV-Nagellampe ein wirksames Werkzeug zum Nachhärten sein. Doch um die mechanischen Eigenschaften voll auszubilden, sollten Sie den Kauf eines Geräts mit einem leistungsstarken 405-nm-Licht erwägen, wie etwa den Form Cure, die Nachhärteeinheit von Formlabs.

Der Form Cure, die Nachhärteeinheit von Formlabs, maximiert die Materialeigenschaften von SLA-3D-Drucken.

 

Beim Form Cure wird Licht mit einer Wellenlänge von 405 nm eingesetzt. Das ist dieselbe Wellenlänge wie beim Laser in den SLA 3D-Druckern von Formlabs, um Exposition und Wirksamkeit zu gewährleisten. Viele andere Nachhärtegeräte verwenden UV-Licht (Wellenlängen zwischen 10 nm und 400 nm). Sogar Sonnenlicht kann Teile nachhärten. Die Exposition und die Wirksamkeit hängen jedoch vom Wetter ab.

Erfahren Sie mehr über die Wissenschaft des Nachhärtens in unserer Einführung in das Nachhärten von SLA-3D-Druckteilen.

Empfohlene Zeit und Energie

Geeignetes Licht, die richtige Hitze und ausreichende Zeit optimieren die mechanischen Eigenschaften Ihrer Drucke. Die Nachhärtezeit hängt von Ihrer Ausrüstung, dem verwendeten Kunstharz und der Druckgeometrie ab.

Besuchen Sie unsere Kundenservice-Seite, um aktuelle Einstellungsempfehlungen für den Form Cure zu erhalten.

Eine ideale Nachhärteeinstellung fördert die erforderlichen Eigenschaften bei minimalem Zeitaufwand zu Tage. Bei Standard-Kunstharzen (White Resin, Grey Resin, Black Resin und Clear Resin) ist dies möglicherweise gar nicht oder nur in der Form eines kurzen 15- bis 30-minütigen Nachhärtens erforderlich. Technische Kunstharze, wo Festigkeit, Steifigkeit und Temperaturbeständigkeit erforderlich sind, verbessern sich bei einem Nachhärten von bis zu 60 Minuten. Bei biokompatiblen Materialien sind spezifische Nachhärteeinstellung erforderlich, damit Biokompatibilität und optimale mechanische Eigenschaften gewährleistet werden.

Beginnen Sie, Ihre SLA-3D-Drucke durch Nachhärten zu verbessern

Verwenden Sie den Nachhärteleitfaden von Formlabs, um zu verstehen, wie das Nachhärten die Haupteigenschaften der einzelnen Formlabs Kunstharze beeinflusst. Legen Sie anhand dessen den optimalen Nachhärteplan für Ihre Anwendung fest. Laden Sie den Leitfaden herunterladen und erfahren Sie:

  • Wie das Nachhärten die Haupteigenschaften der einzelnen Formlabs Kunstharze beeinflusst
  • Optimale Nachhärtungsempfehlungen für materialspezifische Anwendungen
  • Strategien zum Vermeiden häufiger Nachhärteprobleme