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Verwendung des PreForm-Druckeinstellungseditors (SLA)

Verwendung des PreForm-Druckeinstellungseditors (SLA)

Mit dem PreForm Druckeinstellungseditor können Sie die Druckleistung mit Formlabs-Materialien und zertifizierten Materialien von Drittanbietern anpassen, indem Sie eine Reihe von Druckeinstellungen zur Steuerung von Belichtung, Schichthöhe, Auflösung, Skalierung, Heizen, Wischen und Zwischenschichtbewegung vornehmen. Das Tool sollte nur von fortgeschrittenen Nutzern verwendet werden, die wissen, wie man Druckparameter ändert und aus der Änderung resultierende Probleme behebt. Falls Sie ein Problem beim Drucken mit Ihren benutzerdefinierten Druckeinstellungen haben, wird der Formlabs-Kundenservice Sie bitten, zu den Standard-Druckeinstellungen von Formlabs zurückzukehren. Aufgrund der Komplexität der benutzerdefinierten Druckeinstellungen können wir keine Unterstützung bei der Feinabstimmung oder Entwicklung benutzerdefinierter Druckeinstellungen leisten.

Hinweis:

Die Verwendung des Druckeinstellungseditors oder von Materialien Dritter birgt Risiken, einschließlich des Risikos einer Beschädigung des Druckers. Bitte lesen Sie die Nutzungsbedingungen, um die Risiken zu verstehen.

Je nach dem zu druckenden Material, beispielsweise bei FDA-registrierten Medizinprodukten, kann die Bearbeitung bestimmter Einstellungen eingeschränkt sein.

Sie verstehen und akzeptieren, dass die Bearbeitung der Druckeinstellungen die Biokompatibilität Ihrer Druckteile beeinträchtigen kann, wenn Sie den PreForm-Druckeinstellungseditor verwenden, um die Druckeinstellungen für biokompatible Materialien zu bearbeiten. Formlabs gibt keine Zusicherungen oder Garantien, dass ein mit benutzerdefinierten Druckeinstellungen gedrucktes Teil biokompatibel ist. Sie sind allein dafür verantwortlich, Ihre Druckteile zu testen und zu validieren, um sicherzustellen, dass sie Ihre Biokompatibilitätsanforderungen erfüllen.

Anmerkung:

Der Druckeinstellungseditor wurde in PreForm 3.33.0 eingeführt. Halten Sie PreForm auf dem neuesten Stand, um Zugang zu den neuesten Funktionen der Druckvorbereitung zu erhalten.

Einführung in die Abstimmung

Die Abstimmung ist ein Optimierungsproblem mit mehreren Parametern. Wenn Sie einen Parameter ändern, müssen Sie oft auch andere Parameter ändern. Wenn Sie beispielsweise die Belichtung der Perimeterfüllung erhöhen, müssen Sie möglicherweise den Außenrandversatz anpassen, um das gleiche Maß an Maßgenauigkeit bei kleinen Merkmalen zu erhalten.

Die Druckleistung hängt in hohem Maße von der Modellgeometrie und der Ausrichtung und Stützstrukturen des Modells ab. Es kann vorkommen, dass eine Ihrer benutzerdefinierten Druckeinstellungen für ein Modell gut funktionieren, für ein anderes aber wiederum nicht. Stellen Sie sicher, dass Sie die benutzerdefinierte Druckeinstellung mit einer Reihe von Modellen testen, wenn Sie diese Einstellungen regelmäßig verwenden möchten.

Tipp:

  • Jedes Mal, wenn Sie die Belichtung ändern, hat dies Auswirkungen auf die Maßgenauigkeit.
  • Die Schichtdicke kann die Zuverlässigkeit stark beeinflussen. Möglicherweise müssen Sie fast alle anderen Parameter aktualisieren, wenn Sie die Schichtdicke ändern.

Erstellen einer benutzerdefinierten Druckeinstellung

  1. Klicken Sie auf Edit > Print Settings Editor (Bearbeiten > Druckeinstellungseditor). Das Fenster Print Settings Editor (Druckeinstellungseditor) wird angezeigt und enthält eine Liste der vorhandenen benutzerdefinierten Druckeinstellungen.
  2. Erstellen Sie eine neue Druckeinstellung.
Basierend auf einer Formlabs-DruckeinstellungBasierend auf einer benutzerdefinierten Druckeinstellung
  1. Klicken Sie auf New Print Setting (Neue Druckeinstellung). Eine Liste der Formlabs-Druckeinstellungen wird angezeigt.
    1. Alternativ klicken Sie auf Formlabs Settings. Eine Liste der Formlabs-Druckeinstellungen wird angezeigt.
  2. Wählen Sie eine vorhandene Druckeinstellung als Grundlage für Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung aus. Jede Druckeinstellung ist für eine bestimmte Kombination aus Druckertyp, Material, Schichtdicke und Version (z. B. Standard oder Legacy).
    1. Filtern Sie die Liste der Druckeinstellungen für einen bestimmten Druckertyp oder ein bestimmtes Material, indem Sie die Drop-down-Menüs am oberen Rand der Liste verwenden.
    2. Verwenden Sie das Suchfeld, um nach einer Druckeinstellung zu suchen. Sie können nach einem Materialnamen, einer Schichtdicke oder einem Begriff in der Beschreibung der Druckeinstellungen suchen.
  3. Klicken Sie auf Copy & Edit Selected (Auswahl kopieren und bearbeiten). Es erscheint ein Bildschirm mit den neuen Druckeinstellungen.
  1. Wählen Sie die vorhandene benutzerdefinierte Druckeinstellung aus, die als Grundlage für Ihre neue benutzerdefinierte Druckeinstellung fungieren soll.
    1. Filtern Sie die Liste der Druckeinstellungen für einen bestimmten Druckertyp oder ein bestimmtes Material, indem Sie die Drop-down-Menüs am oberen Rand der Liste verwenden.
    2. Verwenden Sie das Suchfeld, um nach einer Druckeinstellung zu suchen. Sie können nach einem Materialnamen, einer Schichtdicke oder einem Begriff in der Beschreibung der Druckeinstellungen suchen.
  2. Klicken Sie auf das Symbol Copy & Edit (Kopieren und Bearbeiten) neben der ausgewählten Druckeinstellung. Es erscheint ein Bildschirm mit den neuen Druckeinstellungen.
  1. Wenn Sie eine Druckeinstellung für ein Material für eine biokompatible Anwendung erstellen, müssen Sie den Hinweis am oberen Rand des Bildschirms lesen und ihm zustimmen.
  2. Klicken Sie auf das Bleistift-Symbol neben dem Namen der Druckeinstellung am oberen Bildschirmrand, um Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung umzubenennen. Der Standardname einer neuen Druckeinstellung ist der Name der Basiseinstellung mit dem Präfix Copy of. Wenn Sie beispielsweise Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung auf der Druckeinstellung „Black Resin V4 0.050 mm Legacy“ basieren, lautet der Standardname Copy of Legacy.
  3. Klicken Sie auf das Bleistift-Symbol neben der Druckeinstellungsbeschreibung, um eine Beschreibung für Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung einzugeben. Die Standardbeschreibung einer neuen Druckeinstellung ist die gleiche wie die Beschreibung der Druckeinstellung, die als Grundlage für die neue Einstellung dient.
  4. Bearbeiten Sie die verfügbaren Parameter.
  5. Wenn Sie die benutzerdefinierten Druckeinstellungen bearbeitet haben, klicken Sie auf Save (Speichern). Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung wird gespeichert und die Liste My Settings (Meine Einstellungen) wird angezeigt.
    1. Klicken Sie auf Abbrechen, um Ihre aktuellen Änderungen zu verwerfen, anstatt sie zu speichern.

Bearbeiten einer benutzerdefinierten Druckeinstellung

  1. Klicken Sie auf Edit > Print Settings Editor (Bearbeiten > Druckeinstellungseditor). Das Fenster Print Settings Editor (Druckeinstellungseditor) wird angezeigt und enthält eine Liste der vorhandenen benutzerdefinierten Druckeinstellungen.
  2. Wählen Sie die vorhandene benutzerdefinierte Druckeinstellung aus, die Sie bearbeiten möchten.
    1. Filtern Sie die Liste der Druckeinstellungen für einen bestimmten Druckertyp oder ein bestimmtes Material, indem Sie die Drop-down-Menüs am oberen Rand der Liste verwenden.
    2. Verwenden Sie das Suchfeld, um nach einer Druckeinstellung zu suchen. Sie können nach einem Materialnamen, einer Schichtdicke oder einem Begriff in der Beschreibung der Druckeinstellungen suchen.
  3. Klicken Sie auf das Symbol Edit (Bearbeiten) neben der ausgewählten Druckeinstellung. Ein Bearbeitungsbildschirm erscheint.
  4. Bearbeiten Sie die verfügbaren Parameter.
  5. Wenn Sie die benutzerdefinierte Druckeinstellung bearbeitet haben, klicken Sie auf Save (Speichern). Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung wird gespeichert und die Liste My Settings (Meine Einstellungen) wird angezeigt.
    1. Klicken Sie auf Abbrechen, um Ihre aktuellen Änderungen zu verwerfen, anstatt sie zu speichern.

Tipp:

  • Wenn Sie einen Parameter geändert haben und gerade kein anderes Feld bearbeiten, klicken Sie auf die Schaltfläche Undo (Rückgängig) oben im Fenster des Druckeinstellungseditors, um die letzte Änderung rückgängig zu machen. Klicken Sie auf Redo, um die Änderung erneut anzuwenden. Sie können Änderungen auch mit den Tastenkombinationen Strg+Z und Strg+Umschalt+Z (Windows) oder Befehl+Z und Befehl+Umschalt+Z (MacOS) rückgängig machen oder wiederholen.
  • Drücken Sie Esc, um den Array-Editor oder das Fenster des Druckeinstellungseditors zu schließen.

Exportieren einer benutzerdefinierten Einstellung für den Druck

  1. Klicken Sie auf Edit > Print Settings Editor (Bearbeiten > Druckeinstellungseditor). Das Fenster Print Settings Editor (Druckeinstellungseditor) wird angezeigt und enthält eine Liste der vorhandenen benutzerdefinierten Druckeinstellungen.
  2. Wählen Sie die vorhandene benutzerdefinierte Einstellung aus, die Sie exportieren möchten.
    1. Filtern Sie die Liste der Druckeinstellungen für einen bestimmten Druckertyp oder ein bestimmtes Material, indem Sie die Drop-down-Menüs am oberen Rand der Liste verwenden.
    2. Verwenden Sie das Suchfeld, um nach einer Druckeinstellung zu suchen. Sie können nach einem Materialnamen, einer Schichtdicke oder einem Begriff in der Beschreibung der Druckeinstellungen suchen.
  3. Klicken Sie auf das Symbol Export Print Setting (Druckeinstellungen exportieren) neben der ausgewählten Druckeinstellung. Es erscheint ein Dialogfeld für die Datei.
  4. Geben Sie einen Namen für die Datei ein und wählen Sie einen Speicherort aus, um die Druckeinstellungen zu exportieren. Der Standard-Dateiname entspricht dem Einstellungsnamen Ihrer benutzerdefinierten Druckeinstellung.
  5. Klicken Sie auf Save (Speichern). Ihre benutzerdefinierte Druckeinstellung wird als FPS-Datei gespeichert.

Importieren einer benutzerdefinierten Druckeinstellung

  1. Klicken Sie auf Edit > Print Settings Editor (Bearbeiten > Druckeinstellungseditor). Das Fenster Print Settings Editor (Druckeinstellungseditor) wird angezeigt und enthält eine Liste der vorhandenen benutzerdefinierten Druckeinstellungen.
  2. Klicken Sie auf Import FPS File (FPS-Datei importieren). Es erscheint ein Dialogfeld für die Datei.
  3. Navigieren Sie zu der Datei mit den Druckeinstellungen, die Sie importieren möchten, und wählen Sie diese aus.
  4. Klicken Sie auf Open (Öffnen). Die Druckeinstellung wird importiert und erscheint unter My Settings.
    • Wenn die importierte Druckeinstellung mit einer bereits unter My Settings aufgeführten Einstellung übereinstimmt, erscheint ein Bestätigungsfenster. Klicken Sie auf Replace (Ersetzen), um die vorhandene Druckeinstellung durch die importierte Druckeinstellung zu ersetzen.

Löschen einer benutzerdefinierten Druckeinstellung

  1. Klicken Sie auf Edit > Print Settings Editor (Bearbeiten > Druckeinstellungseditor). Das Fenster Print Settings Editor (Druckeinstellungseditor) wird angezeigt und enthält eine Liste der vorhandenen benutzerdefinierten Druckeinstellungen.
  2. Wählen Sie die vorhandene benutzerdefinierte Druckeinstellung aus, die Sie bearbeiten möchten.
    1. Filtern Sie die Liste der Druckeinstellungen für einen bestimmten Druckertyp oder ein bestimmtes Material, indem Sie die Drop-down-Menüs am oberen Rand der Liste verwenden.
    2. Verwenden Sie das Suchfeld, um nach einer Druckeinstellung zu suchen. Sie können nach einem Materialnamen, einer Schichtdicke oder einem Begriff in der Beschreibung der Druckeinstellungen suchen.
  3. Klicken Sie auf das Symbol Löschen neben der ausgewählten Druckeinstellung. Die Eingabeaufforderung Delete Setting? (Einstellung löschen?) erscheint.
  4. Klicken Sie auf Delete (Löschen). Die ausgewählte Druckeinstellung wird gelöscht.
    1. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Eingabeaufforderung zu schließen, ohne die ausgewählte Druckeinstellung zu löschen.

Drucken mit einer benutzerdefinierten Druckeinstellung

  1. Ihre Modelle müssen Sie importieren, ausrichten und stützen.
  2. Klicken Sie auf Edit Job Setup (Druckeinrichtung bearbeiten). Der Bildschirm Job Setup (Druckeinrichtung) erscheint.
  3. Wählen Sie einen Drucker, das Material, die Schichtdicke und Ihre benutzerdefinierten Druckeinstellungen, wie Sie es mit den Formlabs-Druckeinstellungen tun würden.
  4. Klicken Sie auf Apply (Anwenden).
  5. Klicken Sie auf die orangefarbene Schaltfläche Upload Print (Druck hochladen) und laden Sie Ihren Druckauftrag auf Ihren Drucker hoch.

Verfügbare Parameter

Generation Form 4

Anmerkung:

Dieser Abschnitt befindet sich derzeit in Entwicklung. Der Inhalt kann sich ändern.

Name Beschreibung Geräte Gründe für eine Änderung Häufige Probleme
Schichtdicke   mm Zum Anpassen der Druckgeschwindigkeit, der Oberflächengüte oder der Leistung der Z-Achse für feine Merkmale. Eine Erhöhung dieses Wertes kann die Druckgeschwindigkeit verbessern. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Oberflächengüte oder die Auflösung feiner Merkmale verbessern.

Die meisten Parameter sind auf die Schichtdicke abgestimmt. Wenn Sie die Schichtdicke erheblich ändern, müssen Sie fast jeden anderen Parameter anpassen, um optimale Druckergebnisse zu erzielen.

Wenn Sie die Schichtdicke erheblich ändern wollen, duplizieren Sie zunächst die Formlabs-Druckeinstellung mit der nächsthöheren Schichtdicke.

Grobe erste Schichten Drucken Sie erste Schichten mit einer größeren Schichtdicke, um die Anfangsphase Ihres Drucks zu beschleunigen. Einheitenlos Die Aktivierung dieser Option kann die Gesamtzeit für den Druckvorgang verkürzen, insbesondere bei Drucken mit Rafts bei geringeren Schichtdicken. Sie können diese Funktion so konfigurieren, dass sie für alle Geometrien eingeschaltet, für Rafts eingeschaltet (wird nicht aktiviert, wenn sich Modelle, die direkt auf der Konstruktionsplattform gedruckt werden, in der Szene befinden) oder ausgeschaltet ist, um Schichten mit der nominalen Schichtdicke der Druckeinstellungen zu drucken. Wenn Sie diese Einstellung für alle Geometrien aktivieren, kann dies die Genauigkeit der ersten Schichten von Teilen beeinträchtigen, die direkt auf der Konstruktionsplattform gedruckt werden. In diesem Fall können Sie Grobe frühe Schichten deaktivieren oder mit Rafts drucken.
Open Material Erlauben Sie die Verwendung dieser Druckeinstellung mit Nicht-Formlabs-Materialien, was einen Open Material Mode auf dem Drucker erfordert. Wählen Sie dazu im Druckeinrichtungsmenü Open Material und wählen Sie eine Druckeinstellung, bei der diese Option aktiviert ist. Zur leichteren Identifizierung wird empfohlen, den Materialnamen im Namen dieser Druckeinstellung zu erwähnen. Einheitenlos Drucken mit einem Material eines Drittanbieters auf einem Drucker mit dem Open Material Mode.
X-Korrekturfaktor Skalierungsfaktor für die X-Achse zur Korrektur des Druckmaßstabs. Einheitenlos Zur Einstellung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als einige Millimeter) in X-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren.  
Y-Korrekturfaktor Skalierungsfaktor für die Y-Skala zur Korrektur des Druckmaßstabs. Einheitenlos Zur Einstellung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als einige Millimeter) in Y-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren.  
Z-Korrekturfaktor Skalierungsfaktor für die Z-Achse zur Korrektur des Druckmaßstabs. Einheitenlos Zur Einstellung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als einige Millimeter) in Z-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren.  
Belichtung erster Schichten und Versatz Höhen und Energiedichte der auf das Modell angewandten Laserleistung für alle angegebenen ersten Schichten des Drucks. Array-Feld von Schichten, mit Höhen in mm und Energiedichten in mJ/cm²

Um einzustellen, wie stark die Drucke an der Konstruktionsplattform haften, oder um den Grad des Überfangs (sog. „Elefantenfuß“) bei den ersten Schichten der Drucke einzustellen. Jede Höhe in dieser Anordnung ist ein Wegpunkt für die Belichtungs- und Versatzwerte. Dazwischen liegende Schichten zwischen Wegpunkten werden linear interpoliert. Die Belichtungswerte beeinflussen, wie viel Energie dem Harz auf einer bestimmten Schicht zugeführt wird, während die Versatzwerte die X- und Y-Abmessungen der Schichten beeinflussen.

Erhöhen Sie den Belichtungswert, um die Haftfestigkeit auf der Konstruktionsplattform zu erhöhen. Verringern Sie den Belichtungswert, um den Überfang auf den ersten Ebenen Ihrer Drucke zu verringern. Ein positiver Versatz führt zu einem geringeren Überfang, ein negativer Versatz zu einem größeren Überfang. Ändern Sie sowohl die Belichtung als auch den Versatz, um die Haftfestigkeit zu verbessern, ohne Ihre Drucke mit übermäßigem Überfang zu versehen.

Anmerkung: Die beste Möglichkeit, Grate zu reduzieren, ohne die Druckerfolgsrate zu gefährden, ist die Verwendung der Funktion Feinabstimmung der Z-Achse in der Firmware Ihres Druckers.

Hinweis 2: Ein ausführlicheres Beispiel für die Verwendung dieser Funktion zur Feinabstimmung eines Materials finden Sie in unserem Artikel über Reduzierung von Graten oder Elefantenfüßen.

  • Eine zu starke Reduzierung der Belichtungswerte kann zu Fehldrucken führen, wenn Ihr Druckteil nicht auf der Konstruktionsplattform haftet.
  • Wenn Sie den Belichtungswert zu stark erhöhen, kann dies zu einem stärkeren Überfang (einem „Elefantenfuß“) in den frühen Schichten führen.
Versatz der Außengrenze Der Abstand zwischen dem Displaypfad der äußersten Kontur und der nominalen Begrenzung des Modells. Bei einem positiven Wert wird der Displayperimeter kleiner angesetzt als die nominale Begrenzung des Modells. mm Zur Korrektur von Fällen, in denen kleine Merkmale (in der Größenordnung von Millimetern) unter- oder überdimensioniert sind.
  • Wenn Ihre positiven Merkmale überdimensioniert sind, erhöhen Sie diesen Wert
  • Wenn Ihre positiven Merkmale zu klein sind, verringern Sie diesen Wert
  • Wenn Ihre negativen Merkmale überdimensioniert sind, verringern Sie diesen Wert.
  • Wenn Ihre negativen Merkmale zu klein sind, erhöhen Sie diesen Wert
Eine zu starke Änderung dieses Wertes kann sich auf Vertiefungen oder Erhebungen auswirken (erodieren oder ausdehnen). Wenn Sie diese Einstellung nicht korrekt vornehmen, werden beispielsweise kleine Löcher ausgefüllt oder kleine Erhebungen nicht korrekt gedruckt.
Heizelement aktiviert Aktiviert das Heizelement. Einheitenlos Aktivieren Sie das Heizelement, damit der Drucker die Temperatur des Harzes während des Drucks aufrechterhalten kann, oder deaktivieren Sie das Heizelement und drucken Sie ohne externes Heizen. Höhere Harztemperaturen erhöhen in der Regel die Harz-Reaktivität und verringern die Viskosität des Harzes. Eine erhöhte Reaktivität des Harzes kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Maßgenauigkeit und die Oberflächengüte auswirken. Eine verringerte Harzviskosität kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Druckerfolgsrate und die Druckqualität auswirken. Wenn sich die Harztemperatur ändert, ändern sich auch die Reaktivität und die Viskosität des Harzes, was zu erheblichen Veränderungen bei der Druckgeschwindigkeit, der Druckqualität und der Maßgenauigkeit führen kann. Im Allgemeinen trägt die Beibehaltung einer konstanten Harztemperatur während des gesamten Drucks dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität und Maßgenauigkeit über die gesamte Höhe des Drucks zu erzielen.
Betriebstemperatur Die Harztemperatur, die der Drucker während des Drucks zu halten versucht. ° C Zum Justieren der Harztemperatur, die der Drucker während des Drucks zu halten versucht. Höhere Harztemperaturen erhöhen in der Regel die Harz-Reaktivität und verringern die Viskosität des Harzes. Eine erhöhte Reaktivität des Harzes kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Maßgenauigkeit und die Oberflächengüte auswirken. Eine verringerte Harzviskosität kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Druckerfolgsrate und die Druckqualität auswirken.

Wenn sich die Harztemperatur ändert, ändern sich auch die Reaktivität und die Viskosität des Harzes, was zu erheblichen Veränderungen bei der Druckgeschwindigkeit, der Druckqualität und der Maßgenauigkeit führen kann. Im Allgemeinen trägt die Beibehaltung einer konstanten Harztemperatur während des gesamten Drucks dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität und Maßgenauigkeit über die gesamte Höhe des Drucks zu erzielen.

Die Formlabs-Druckeinstellungen verwenden einen Standardwert von 35 °C, um eine konstante Harztemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur zu gewährleisten.

Temperatur zum Druckstart Die Harztemperatur, bei welcher der Drucker ohne Benutzereingriff normal zu drucken beginnt. ° C Zum Einstellen der Harztemperatur, bei welcher der Drucker zu drucken beginnt. Es kann einige Minuten dauern, bis Ihr Drucker seine Starttemperatur erreicht, insbesondere in kälteren Umgebungen. Verringern Sie diesen Wert, um die Aufheizzeit des Druckers vor dem Druck zu verkürzen. Wenn sich die Harztemperatur ändert, ändern sich auch die Reaktivität und die Viskosität des Harzes, was zu erheblichen Veränderungen bei der Druckgeschwindigkeit, der Druckqualität und der Maßgenauigkeit führen kann. Im Allgemeinen trägt die Beibehaltung einer konstanten Harztemperatur während des gesamten Drucks dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität und Maßgenauigkeit über die gesamte Höhe des Drucks zu erzielen. Wenn Sie die Starttemperatur viel niedriger als die Betriebstemperatur einstellen, kann sich die Harztemperatur während der ersten Dutzend Druckschichten ändern, was zu einer Änderung der Maßgenauigkeit in diesen Schichten führen kann.
Bestrahlungsstärke Die Leistung, die die LPU beim Druck liefert. mW/cm² Zur Steuerung der Leistungsabgabe an das flüssige Harz während des Drucks. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzeiten zu verkürzen. Verringern Sie diesen Wert, um die Druckzuverlässigkeit zu verbessern, die Lebensdauer der LPU zu verlängern und das Gelieren des Harzes zu verhindern. Eine zu starke Erhöhung dieses Wertes kann die Lebensdauer der LPU verkürzen und dazu führen, dass das Harz im Harztank geliert.
Belichtung der Modellfüllung Die Energiedichte, die beim Druck des Modellinneren angewandt wird. mJ/cm² Zum Ändern der Festigkeit und Steifigkeit Ihres Modells im Grünzustand. In den meisten Fällen führt eine höhere Festigkeit im Grünzustand zu einer besseren Druckqualität, Oberflächengüte und Maßgenauigkeit.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark reduzieren, kann dies die Festigkeit Ihres Modells im Grünzustand verringern, was sich negativ auf die Erfolgsrate beim Drucken oder die Eigenschaften des fertigen Teils auswirken kann.
  • Eine Erhöhung des Wertes kann Änderungen an Außengrenzversatz erfordern, um die gleiche Maßgenauigkeit zu erhalten.
Belichtung von Überhangfüllungen Ein Vektor von Energiedichten, die auf überhängende Bereiche angewendet werden. Der erste Eintrag ist die Belichtung, die auf den ersten Überhangbereich angewendet wird, die folgenden Einträge gelten für die nachfolgenden Schichten über demselben XY-Bereich. Array-Feld der Energiedichten in mJ/cm² für die angegebenen Schichten Zur Korrektur von Problemen, bei denen ungestützte Überhänge durchhängen oder abblättern. PreForm definiert ungestützte Überhänge als alle Merkmale, die nach unten gerichtet und mehr als ein paar Millimeter lang sind, auf einer einzigen Schicht. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Erfolgsquote beim Drucken senken. Bei überhängenden Merkmalen kann es vermehrt zu Ausfällen von Stützen kommen, da die Oberfläche des überhängenden Merkmals, an dem die Stütze befestigt ist, geschwächt wird.
Belichtung der Perimeterfüllung Die Energiedichte, die beim Druck des Perimeters des Modells angewandt wird. mJ/cm² Zum Ändern der Oberflächenhärte und Oberflächenklebrigkeit Ihres Modells. Erhöhen Sie diesen Wert, um Ihre Druckflächen härter und weniger klebrig zu machen.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark reduzieren, kann dies die Festigkeit Ihres Modells im Grünzustand verringern, was sich negativ auf die Erfolgsrate beim Drucken oder die Eigenschaften des fertigen Teils auswirken kann.
  • Wird dieser Wert zu stark erhöht, können feine Merkmale verschwimmen.
  • Erfordert Änderungen am Außengrenzversatz, um die gleiche Maßgenauigkeit zu erhalten.
Belichtung von Stützstrukturen Die Energiedichte, die beim Druck von Stützstrukturen angewandt wird. mJ/cm² Zum Ändern der Steifigkeit Ihrer Stützstrukturen. In den meisten Fällen führen starrere Stützstrukturen zu einer höheren Druckerfolgsrate, einer besseren Oberflächengüte und einer höheren Maßgenauigkeit.
  • Eine Verringerung dieses Wertes verringert die Steifigkeit und Festigkeit der Stützen, was die Erfolgsquote beim Drucken verringern kann.
  • Wenn Sie diesen Wert erhöhen, verlängert sich die Druckzeit.
Belichtung der Oberflächen Die Energiedichte, die beim Druck der Modelloberflächen angewandt wird. Höhere Werte können die Klebrigkeit nach dem Druck verringern. mJ/cm² Selten geändert. Zum Ändern der Oberflächenklebrigkeit oder Oberflächenhärte von flachen Oberflächen bei Ihrem Druckteil. Formlabs empfiehlt, die Belichtung der Perimeterfüllung zu ändern, anstatt diesen Wert zu ändern. Standardmäßig entspricht dieser Wert der Belichtung der Perimeterfüllung.  
Wartezeit nach der Belichtung Länge der Wartezeit nach der Belichtung, um das Teil aushärten zu lassen. Sekunden Um die Gesamtdruckzeit zu verkürzen oder die Zuverlässigkeit der Druckeinstellung zu verbessern. Verringern Sie diesen Wert, um Zeit zu sparen. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzuverlässigkeit zu verbessern und Gabelbeinfehler zu vermeiden, bei denen Stützberührungspunkte und ähnliche dünne Merkmale vom Teil wegziehen. Wenn Sie diesen Parameter zu stark reduzieren, könnte unzureichend gehärtetes Harz in Ihrem Modell vorhanden sein. Die Formlabs-Druckeinstellungen haben optimierte Wartezeiten nach der Belichtung für jedes Harz, um sicherzustellen, dass das Harz vollständig ausgehärtet ist, bevor die nächste Schicht aufgetragen wird.
Z-Durchschlag-Kompensation aktiviert Z-bleed compensation (Z-Bluten-Kompensation) aktivieren oder deaktivieren Einheitenlos

Wenn diese Funktion aktiviert ist, verringert die Software automatisch die Belichtung in bestimmten nach unten gerichteten Bereichen, um zu verhindern, dass überschüssiges Harz dort aushärtet, wo es nicht sollte. Aktivieren Sie diese Option, um die schärfsten Details und die genauesten Abmessungen auf den nach unten gerichteten Flächen Ihres Modells zu gewährleisten.

In PreForm Version 3.56.2 und früher wurde dies deaktiviert, indem die Z-Bleed Compensation auf 0 gesetzt wurde.

Wenn Sie diese Funktion aktivieren, nachdem Sie bereits Ungenauigkeiten bei der Z-Blutung in Ihrem Modell berücksichtigt haben, kann dies zu größeren Unterschieden zwischen Ihren Modellen und den endgültigen Druckteilen führen.
Z-Durchschlag-Kompensationsgröße Die anzuwendende Z-Durchschlag-Kompensation. Höhere Werte bedeuten eine stärkere Z-Durchschlag-Kompensation, indem die Belichtung in bestimmten Bereichen reduziert wird. Einheitenlos

Beim SLA-Druck können die unteren (oder der Konstruktionsplattform zugewandten) Flächen eines Modells zu viel Belichtung erhalten, da das Harz teilweise UV-durchlässig ist. Dadurch werden diese Oberflächen etwas dicker als beabsichtigt, was in der Regel zu einem Fehler in der Größenordnung von 100–500 µm führt, abhängig von Ihrem Material und den Einstellungen wie Schichthöhe und Belichtungswerten. Wenn Z-Bleed Compensation Enabled (Z-Blutungs-Kompensation aktiviert) eingeschaltet ist, nimmt PreForm kleinere Anpassungen an Ihrem Druck vor, um diesen Fehler zu verringern. Sie können diesen Wert verwenden, um die Größe der Kompensation einzustellen, die PreForm an Ihren Modellen vornehmen soll.

Wenn die Z-Ausblutungs-Kompensation aktiviert ist, aber nach unten gerichtete Details immer noch an Schärfe verlieren oder zu dick werden, erhöhen Sie diesen Parameter. Dadurch wird dem Drucker mitgeteilt, dass er eine stärkere, aggressivere Korrektur anwenden soll.

In PreForm Version 3.56.2 und früher deaktivierte die Einstellung dieses Parameters auf 0 die Korrektur, anstatt die Standardkorrektur zu verwenden.

Eine zu starke Erhöhung dieses Parameters kann dazu führen, dass nach unten gerichtete Oberflächen unterbelichtet oder zu dünn werden.
Wischergeschwindigkeit vor dem Druck (links) Die Geschwindigkeit, mit der sich der Wischer während der Vorbereitungsphase von rechts nach links bewegt. mm/s Steuern Sie die Geschwindigkeit des Mischers während der Druckvorbereitung. Verringern Sie diesen Wert, um das Risiko von Harzspritzern zu minimieren; gleichzeitig verlängern sich die Druckzeiten. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzeit zu verkürzen, aber das Risiko von Harzspritzern zu erhöhen. Wenn die Wischgeschwindigkeit für ein bestimmtes Material zu hoch eingestellt ist, kann es entweder zu Harzspritzern aus dem Harztank kommen oder die Ablagerungserkennung ausgelöst werden. Dies hängt von der Wischgeschwindigkeit, der Harzviskosität, dem Füllstoffgehalt, der Harzrheologie und der Harztemperatur ab.
Wischergeschwindigkeit vor dem Druck (rechts) Die Geschwindigkeit, mit der sich der Wischer während der Vorbereitungsphase von links nach rechts bewegt. mm/s Steuern Sie die Geschwindigkeit des Mischers während der Druckvorbereitung. Verringern Sie diesen Wert, um das Risiko von Harzspritzern zu minimieren; gleichzeitig verlängern sich die Druckzeiten. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzeit zu verkürzen, aber das Risiko von Harzspritzern zu erhöhen. Wenn die Wischgeschwindigkeit für ein bestimmtes Material zu hoch eingestellt ist, kann es entweder zu Harzspritzern aus dem Harztank kommen oder die Ablagerungserkennung ausgelöst werden. Dies hängt von der Wischgeschwindigkeit, der Harzviskosität, dem Füllstoffgehalt, der Harzrheologie und der Harztemperatur ab.
Wischverhalten 0 = kein Wischen
1 = Hin- und Rückwischen
-1 = einseitiges Wischen
Einheitenlos Um sicherzustellen, dass Ihr Harz während des Drucks gleichmäßig gemischt ist. In einigen Fällen kann das Wischen die Oberflächengüte und die Druckerfolgsrate verbessern. Wenn Sie beispielsweise Fälle von nicht entwickelten Merkmalen (Explosionen) in Ihren Drucken sehen, kann das Wischen helfen, diese Fälle zu vermeiden. Dies hat keinen Einfluss auf das Wischverhalten während des Druckvorgangs.
  • Kein Wischen: verkürzt die Druckzeit und erhält die bestmögliche Oberflächenqualität.
  • Wischen in einer Richtung: minimiert den Zeitaufwand für das Wischen, kann sich aber negativ auf die Oberflächenbeschaffenheit auswirken.
  • Wischen hin und zurück: erhöht die Druckzeit, erhält aber die beste Oberfläche und maximale Drucksicherheit.
Durch das Wischen wird jede Schicht um etwa eine Sekunde verlängert, was die Druckzeiten erhöht. Das Deaktivieren des Wischers kann zu einer unbeabsichtigten Aushärtung des Harzes im Tank oder an den Rändern der Teile führen.
Wischgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit, mit der sich der Wischer beim Druck bewegt. mm/s Steuern Sie die Geschwindigkeit des Wischers während des regulären Drucks. Verringern Sie diesen Wert, um das Risiko von Harzspritzern zu minimieren; gleichzeitig verlängern sich die Druckzeiten. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzeit zu verkürzen, aber das Risiko von Harzspritzern zu erhöhen. Wenn die Wischgeschwindigkeit für ein bestimmtes Material zu hoch eingestellt ist, kann es vorkommen, dass Harz aus dem Harztank spritzt. Dies hängt von der Wischgeschwindigkeit, der Harzviskosität, dem Füllstoffgehalt, der Harzrheologie und der Harztemperatur ab.
Wischgeschwindigkeit in Wandnähe Die Geschwindigkeit, mit der sich der Wischer bewegen soll, wenn er den Wischabstand zur Wand erreicht. mm/s Steuern Sie die Geschwindigkeit des Wischers, wenn er sich den Wänden des Tanks nähert. Verwenden Sie den Parameter Wischabstand von der Wand (siehe unten), um festzulegen, wann diese Geschwindigkeit auf den Wischer angewendet werden soll. Stellen Sie die Wischgeschwindigkeit bei Wandannäherung niedriger ein als die Wischgeschwindigkeit, um den Wischer zu verlangsamen, wenn er sich den Tankwänden nähert. Durch die Einstellung dieses Wertes können Sie die Wischgeschwindigkeit maximieren und die Druckzeiten verkürzen, während das Risiko von Harzspritzern minimiert wird. Wenn die Wischgeschwindigkeit für ein bestimmtes Material zu hoch eingestellt ist, kann es vorkommen, dass Harz aus dem Harztank spritzt. Dies hängt von der Wischgeschwindigkeit, der Harzviskosität, dem Füllstoffgehalt, der Harzrheologie und der Harztemperatur ab.
Wischabstand zur Wand Der Abstand zur Wand, bei dem die Einstellung Wischgeschwindigkeit in Wandnähe angewendet werden soll. mm Zum Einstellen des Abstands von der Wand, wenn sich die Wischergeschwindigkeit vom Wert Wipe Speed (Wischgeschwindigkeit) auf den Wert Wipe Wall Approach Speed (Wischgeschwindigkeit bei Wandannäherung) ändert (siehe oben). Verwenden Sie diesen Wert, um die Druckzeiten und das Risiko von Harzspritzern auszugleichen. Wenn der Wischer nicht genügend Zeit hat, um abzubremsen, während er sich der Wand des Harztanks nähert, kann es vorkommen, dass Harz aus dem Harztank spritzt. Dies hängt von der Wischgeschwindigkeit, der Harzviskosität, dem Füllstoffgehalt, der Harzrheologie und der Harztemperatur ab.
Kantenglättung aktiviert Ob die Kantenglättung in der xy-Ebene aktiviert werden soll. Ist diese Funktion deaktiviert, werden Pixel mit einer Intensität von >= 0,5 auf eins und andere Pixel auf null gesetzt. Einheitenlos Deaktivieren Sie die Kantenglättung, wenn klare, scharfe Kanten erforderlich sind. Aktivieren Sie die Kantenglättung, um Artefakte durch das Pixelraster bei feinen Details zu verringern.  
Schaben aktiviert Aktiviert das Schaben über die Druckebene zur Erkennung von Ablagerungen vor dem Druck. Einheitenlos Deaktivieren Sie diese Funktion, wenn Fehlalarme Ihren Druck stoppen, obwohl keine Ablagerungen vorhanden sind. Dies wird eher durch viskose Harze ausgelöst. Das Deaktivieren dieser Funktion kann zu Fehldrucken führen, wenn sich vor dem Druckstart Ablagerungen im Harztank befinden.
Ablagerungserkennung Z-Absenkung aktiviert Aktiviert die Z-Absenkung für die Ablagerungserkennung. Warnung: Die Deaktivierung dieser Einstellung kann Druckerschäden zur Folge haben. Einheitenlos Deaktivieren Sie diese Funktion, wenn Fehlalarme Ihren Druck stoppen, obwohl keine Ablagerungen vorhanden sind. Das Deaktivieren dieser Funktion kann Ihren Harztank oder Ihre Light Processing Unit beschädigen, wenn sich gehärtetes Harz auf der eingesetzten Konstruktionsplattform befindet.
Benutzerdefiniertes Ablösen aktiviert Wählen Sie zwischen Formlabs' validiertem und abgestimmtem intelligenten Ablösevorgang und feinerer Kontrolle mit benutzerdefiniertem Ablösevorgang. Einheitenlos Um eine benutzerdefinierte Ablösebewegung zu aktivieren und die abgestimmten Ablösebewegungen von Formlabs zu deaktivieren. Eine benutzerdefinierte Ablösebewegung besteht aus zwei Bewegungsphasen. Die erste Stufe ist in der Regel eine kurze, langsame Bewegung, um den Film und das Teil von der LPU abzuheben, während die zweite Stufe in der Regel eine lange, mäßig schnelle Bewegung ist, um das Teil vom Tankfilm zu trennen. Eine Verringerung der Ablösegeschwindigkeiten kann die Ablösekräfte auf die Teile verringern, sodass in einigen Fällen weniger Stützen erforderlich sind. Die Smart-Peel-Technologie von Formlabs nutzt mehrere zusätzliche Faktoren, sodass sie bei den meisten Harzen mit ähnlicher Viskosität und ähnlichen mechanischen Eigenschaften tendenziell bessere Ergebnisse liefert.
Ablöseabstand Stufe Eins Die Höhe, auf die die Konstruktionsplattform angehoben wird, um den Tankfilm von der LPU abzuziehen. mm Zur Bestimmung der Höhe, bei der die Ablösebewegung in die zweite Stufe übergehen soll. Eine Verringerung dieses Parameters führt zu einem früheren Übergang in die zweite Phase. Eine Verringerung dieses Wertes kann zu Fehldrucken führen, während eine Erhöhung dieses Wertes die Druckzeiten verlängern kann.
Ablösegeschwindigkeit Stufe Eins Die Geschwindigkeit, mit der die Konstruktionsplattform angehoben wird, um den Tankfilm von der LPU abzuziehen. mm/s Zur Bestimmung der Geschwindigkeit der ersten Ablöseschritte. Eine Verringerung dieses Parameters ermöglicht ein sanfteres Ablösen des Films von der LPU, eine Erhöhung dieses Parameters verkürzt die Druckzeiten. Eine Erhöhung dieses Wertes kann zu Fehldrucken oder anderen unerwünschten Druckverhalten führen. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Druckzeiten verlängern.
Ablöseabstand Stufe Zwei Die Höhe, auf die sich die Konstruktionsplattform hebt, um das Druckteil vom Tank zu lösen. mm Zur Bestimmung der maximalen Höhe der Ablösebewegung. Reduzieren Sie diesen Wert, um die zweite Stufe in einer niedrigeren Höhe anzuhalten und zum nächsten Schritt überzugehen. Eine Verringerung dieses Wertes kann zu Fehldrucken und unvollständiger Ablösung vom Film führen. Eine Erhöhung dieses Wertes kann die Druckzeiten verlängern.
Ablösegeschwindigkeit Stufe Zwei Die Geschwindigkeit, mit der sich die Konstruktionsplattform hebt, um das Druckteil vom Tank zu lösen. mm/s Zur Bestimmung der Geschwindigkeit, mit der sich die zweite Ablösebewegung vollziehen soll. Eine Verringerung dieses Parameters kann die Ablösekräfte verringern. Eine Erhöhung dieses Wertes kann zu Fehldrucken oder anderen unerwünschten Druckverhalten führen. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Druckzeiten verlängern.
Saugglocken-Minderung aktiviert Wählen Sie, ob Sie die optimierte Behebung von Saugglocken durch Formlabs verwenden möchten oder nicht. Einheitenlos Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Ihre Geometrie Hohlräume aufweist, die zu einer schlechten Oberflächenbeschaffenheit oder zu Druckfehlern führen. Die Aktivierung dieser Funktion verlängert die Druckzeiten.
Benutzerdefiniertes Eintauchen aktiviert Wählen Sie zwischen Formlabs' empfohlenem intelligenten Eintauchvorgang und feinerer Kontrolle mit benutzerdefiniertem Eintauchvorgang. Einheitenlos So aktivieren Sie einen benutzerdefinierten Eintauchwert für Ihre Druckeinstellungen. Sie können diese Option aktivieren, wenn Sie die Geschwindigkeit der verschiedenen Motorbewegungen während der Eintauchphase ändern möchten. Die Formlabs Smart Squish nutzt mehrere zusätzliche Faktoren, sodass sie bei den meisten Harzen mit ähnlicher Viskosität und ähnlichen mechanischen Eigenschaften tendenziell bessere Ergebnisse liefert.
Intensität des Eintauchvorgangs Skalieren Sie die Intensität der von Formlabs empfohlenen Smart-Squish-Funktion. Wird ignoriert, wenn benutzerdefinierte Eintauchtiefe aktiviert ist. Einheitenlos Mit dieser Funktion können Sie Smart Squish leichter steuern. Eine geringere Intensität verlangsamt die Bewegung des Druckers, was dazu beitragen kann, Oberflächenfehler oder Probleme bei der Erkennung von Ablagerungen zu vermeiden. Höhere Intensitäten können die Druckgeschwindigkeit erhöhen. Eine zu niedrige Einstellung dieses Parameters kann die Druckzeiten erheblich verlängern. Wenn dieser Parameter zu hoch eingestellt wird, kann dies zu sofortigen Fehlern bei der Erkennung von Ablagerungen führen. Zur Orientierung: Die meisten Formlabs verwenden eine Intensität von etwa 80.
Verlangsamung beim Eintauchen Der Grenzwert der Verlangsamung während des Eintauchens. mm/s2 Zur Bestimmung der Verzögerung der Konstruktionsplattform, wenn sie in das Harz eintaucht und die Druckschicht festlegt. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Oberflächenbeschaffenheit verbessern und die Kräfte auf die Teile verringern Eine zu starke Reduzierung dieses Wertes kann die Druckzeiten verlängern.
Höhengrenze des Eintauchvorgangs für erste Schichten Die Höhe, bei der die Parameter für das frühe Schichtenquetschen angewendet werden. mm Die Höhe, bei der die Kompression der frühen Schichten angewendet wird. Eine Erhöhung dieses Wertes ermöglicht es, dass sich die ersten Schichten weiter in den Druck erstrecken, während eine Verringerung dieses Wertes die Anzahl der ersten Schichten reduziert. Eine Verringerung dieses Wertes kann zu einer schlechten Haftung der Teile und zu Delaminationen führen.
Wartezeit nach dem Eintauchen erster Schichten Während der ersten Schichten ist dies die Zeit, die nach dem Eintauchen gewartet werden muss, damit sich das Harz absetzen kann. s Zum Einstellen der Dauer, die der Drucker nach dem Eintauchen der frühen Schichten wartet, bis sich das Harz gesetzt hat. Sie können diesen Wert erhöhen, wenn Sie Probleme mit der Haftung oder Delaminierung von Teilen haben. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Druckzeiten verkürzen und das Risiko eines Fehldrucks erhöhen. Eine Verringerung dieses Wertes kann zu einer schlechten Haftung der Teile und zu Delaminationen führen
Maximale Eintauchgeschwindigkeit Die maximale Geschwindigkeit der Konstruktionsplattform während der Eintauchphase. mm/s Zur Bestimmung der maximalen Geschwindigkeit der Konstruktionsplattform beim Absenken in das Harz. Eine Verringerung dieses Wertes kann zu einer verbesserten Oberflächenbeschaffenheit führen. Eine zu starke Reduzierung dieses Wertes kann die Druckzeiten verlängern.
Wartezeit nach dem Eintauchen Die Wartezeit nach dem Eintauchen in Kunstharz. s Zum Einstellen der Dauer, die der Drucker nach der Eintauchbewegung wartet, bis sich das Harz gesetzt hat. Erhöhen Sie diesen Wert, wenn Sie eine schlechte Oberflächenbeschaffenheit feststellen, oder verringern Sie ihn, um die Druckdauer zu verkürzen. Eine Erhöhung dieses Wertes verlängert die Druckzeiten.
Viskosität des Harzes Viskosität des verwendeten Harzes. mPa Die Viskosität des Harzes ist eine Grundeigenschaft der Flüssigkeit. Diese Viskosität wird als Teil der Berechnungen beim Drucken verwendet; zum Beispiel werden niedrigere Motorgeschwindigkeiten verwendet, um den Harzfluss bei hochviskosen Harzen zu berücksichtigen. Wenn diese Viskosität zu stark von der tatsächlichen Viskosität des Harzes abweicht, können die Drucke zu langsam sein oder der Drucker kann fälschlicherweise Ablagerungen erkennen.
Harzpegel-Mindestwert Die Mindesthöhe des Harzes im Harztank während des Drucks. Wenn der Harzstand unter diese Höhe fällt, hält der Drucker an und versucht, den Tank nachzufüllen. Wenn dieser Wert auf 0 gesetzt ist, wird der Druckvorgang auch dann fortgesetzt, wenn der Harztank leer ist. mm Zum Einstellen der für einen Druckvorgang erforderlichen Harzmenge. Bei Drucken im Open Material Mode kann dies verhindern, dass dem Drucker während des Druckvorgangs das Harz ausgeht, oder ein Wert von 0 mm kann garantieren, dass der Drucker alle Schichten eines Drucks durchläuft. Wenn dieser Parameter zu niedrig eingestellt ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Blasen im Druck oder Druckfehler auftreten, wenn nicht genügend Harz für den Druck einer vollständigen Schicht vorhanden war.
Farb-ID Die Farb-ID der Druckeinstellung für Color Resin. Einheitenlos Sichtbar beim Bearbeiten einer Druckeinstellungsdatei für Color Resin. Dieser Parameter kann nicht bearbeitet werden.
Color Hex (Farbcode) Die hexadezimale Farbe der Druckeinstellung für Color Resin. Einheitenlos Sichtbar beim Bearbeiten einer Druckeinstellungsdatei für Color Resin. Dieser Parameter kann nicht bearbeitet werden.

Generation Form 3 und Form 3L

NameBeschreibungEinheitenGründe für die ÄnderungHäufige Probleme
Schichtdicke mmZur Anpassung der Druckgeschwindigkeit, der Oberflächengüte oder der Leistung feiner Merkmale in der Z-Achse. Eine Erhöhung dieses Wertes kann die Druckgeschwindigkeit verbessern. Eine Verringerung dieses Wertes kann die Oberflächengüte oder die Auflösung feiner Merkmale verbessern.

Adaptive Layer Thickness (Adaptive Schichtdicke) ist eine fortschrittliche Druckmodus-Option, die die Geometrie der in PreForm importierten Teile analysiert und dem gesamten geschnittenen Modell Schichthöhen zuweist, um die Druckgeschwindigkeit zu maximieren und gleichzeitig feine Details zu erhalten.
Die meisten Parameter sind auf die Schichtdicke abgestimmt. Wenn Sie die Schichtdicke erheblich ändern, müssen Sie fast jeden anderen Parameter anpassen, um optimale Druckergebnisse zu erzielen.

Wenn Sie die Schichtdicke erheblich ändern, duplizieren Sie zunächst die Formlabs-Druckeinstellung mit der nächstgelegenen Schichtdicke.
Open MaterialErlaubt die Verwendung dieser Druckeinstellung mit Materialien von Drittanbietern, was einen Open Material Mode auf dem Drucker erfordert. Wählen Sie dazu im Druckeinrichtungsmenü Open Material und eine Druckeinstellung mit dieser Option. Es wird empfohlen, den Materialnamen in den Titel dieser Druckeinstellung aufzunehmen, um die Identifizierung zu erleichtern.einheitenlosZum Drucken mit einem Material eines Drittanbieters auf einem Drucker mit dem Open Material Mode.
X-KorrekturfaktorSkalierungsfaktor für die X-Achse zur Korrektur des DruckmaßstabseinheitenlosZur Anpassung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als mehrere Millimeter) in X-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren. 
Y-KorrekturfaktorSkalierungsfaktor für die Y-Achse zur Korrektur des DruckmaßstabseinheitenlosZur Anpassung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als mehrere Millimeter) in Y-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren. 
Z-KorrekturfaktorSkalierungsfaktor für die Z-Achse zur Korrektur des DruckmaßstabseinheitenlosZur Anpassung der Maßgenauigkeit großer Merkmale (größer als mehrere Millimeter) in Z-Richtung. Dieser Wert wird von Formlabs voreingestellt, um die volumetrische Schrumpfung der einzelnen Formlabs-Materialien zu kompensieren. 
AußengrenzversatzDer Abstand zwischen dem äußersten Perimeter-Laserpfad und der nominalen Grenze des Modells. Ein positiver Wert bedeutet, dass der Laserperimeter kleiner als die nominale Grenze des Modells ist.mmKorrektur für Fälle, in denen kleine Merkmale (Millimetermaßstab) unter- oder überdimensioniert sind.
  • Wenn Ihre positiven Merkmale zu groß sind, erhöhen Sie diesen Wert.
  • Wenn Ihre positiven Merkmale zu klein sind, verringern Sie diesen Wert.
  • Wenn Ihre negativen Merkmale zu groß sind, verringern Sie diesen Wert.
  • Wenn Ihre negativen Merkmale zu klein sind, erhöhen Sie diesen Wert.
Eine zu starke Änderung dieses Wertes kann sich auf Vertiefungen oder Erhebungen auswirken (erodieren oder ausdehnen). Wenn Sie diese Einstellung nicht korrekt vornehmen, werden beispielsweise kleine Löcher ausgefüllt oder kleine Erhebungen nicht korrekt gedruckt.
Perimeter Fill Exposure (Belichtung der Perimeterfüllung)Energiedichte der Laserleistung, die auf die Außenfläche des Modells angewendet wirdmJ/cm²Zur Änderung der Oberflächenhärte und Oberflächenklebrigkeit Ihres Modells. Erhöhen Sie diesen Wert, um Ihre Druckflächen härter und weniger klebrig zu machen.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark reduzieren, kann dies die Festigkeit Ihres Modells im Grünzustand verringern, was sich negativ auf die Erfolgsrate beim Drucken oder die Eigenschaften des fertigen Teils auswirken kann.
  • Wird dieser Wert zu stark erhöht, können feine Merkmale verschwimmen.
  • Erfordert Änderungen an Außengrenzversatz, um die gleiche Maßgenauigkeit beizubehalten.
Belichtungsdosis für ModellfüllungEnergiedichte der Laserleistung, die auf die innere Füllung des Modells angewendet wirdmJ/cm²Zur Änderung der Festigkeit und Steifigkeit Ihres Modells im Grünzustand. In den meisten Fällen führt eine höhere Festigkeit im Grünzustand zu einer besseren Druckqualität, Oberflächengüte und Maßgenauigkeit.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark reduzieren, kann dies die Festigkeit Ihres Modells im Grünzustand verringern, was sich negativ auf die Erfolgsrate beim Drucken oder die Eigenschaften des fertigen Teils auswirken kann.
  • Eine Erhöhung des Wertes kann Änderungen an Außengrenzversatz erfordern, um die gleiche Maßgenauigkeit zu erhalten.
Belichtungszeit für StützstrukturfüllungEnergiedichte der Laserleistung, die auf die Stützstrukturen angewendet wirdmJ/cm²Zur Änderung der Steifigkeit Ihrer Stützstrukturen. In den meisten Fällen führen starrere Stützstrukturen zu einer höheren Druckerfolgsrate, einer besseren Oberflächengüte und einer höheren Maßgenauigkeit.
  • Eine Verringerung dieses Wertes verringert die Steifigkeit und Festigkeit der Stützen, was die Erfolgsquote beim Drucken verringern kann.
  • Wenn Sie diesen Wert erhöhen, verlängert sich die Druckzeit.
Belichtung der OberseiteEnergiedichte der Laserleistung, die auf die Oberflächen des Modells angewendet wird. Höhere Werte können die Klebrigkeit des Modells verringern.mJ/cm²Wird selten geändert. Zum Ändern der Oberflächenklebrigkeit oder Oberflächenhärte von flachen Oberflächen bei Ihrem Druckteil. Formlabs empfiehlt, die Belichtung der Perimeterfüllung zu ändern, anstatt diesen Wert zu ändern. Standardmäßig entspricht dieser Wert der Belichtung der Perimeterfüllung.Belichtung der Überhangfüllung
Ein Vektor von Energiedichten, die auf überhängende Bereiche angewendet werden. Der erste Eintrag ist die Belichtung, die auf den ersten Überhangbereich angewendet wird, die folgenden Einträge gelten für die nachfolgenden Schichten über demselben XY-Bereich.Array-Feld der Energiedichten in mJ/cm² für die jeweiligen SchichtenZur Korrektur von Problemen, bei denen nicht gestützte Überhänge durchhängen oder sich ablösen. PreForm definiert ungestützte Überhänge als alle Merkmale, die nach unten gerichtet und mehr als ein paar Millimeter lang sind, auf einer einzigen Schicht.Eine Verringerung dieses Wertes kann die Erfolgsquote beim Drucken senken. Bei überhängenden Merkmalen kann es vermehrt zu Ausfällen von Stützen kommen, da die Oberfläche des überhängenden Merkmals, an dem die Stütze befestigt ist, geschwächt wird.
Belichtung der ersten SchichtenHöhen und Energiedichte der Laserleistung, die auf das Modell für jede der ersten Schichten angewendet wird.Array-Feld der Schichten, mit Höhen in mm und Energiedichten in mJ/cm²Zur Einstellung der Haftung der Drucke auf der Konstruktionsplattform oder zur Einstellung des Niveaus des Grats (eines „Elefantenfußes“) auf den ersten Schichten der Drucke. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Haftung auf der Konstruktionsplattform zu erhöhen. Verringern Sie diesen Wert, um den Überfang bei den ersten Schichten Ihrer Drucke zu reduzieren. Hinweis: Die beste Möglichkeit, den Grat zu reduzieren, ohne die Druckerfolgsrate zu gefährden, ist die Verwendung der Funktion Z-Achse-Feinabstimmung in der Firmware Ihres Druckers.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark reduzieren, kann es zu Fehldrucken kommen, bei denen der Druck nicht auf der Konstruktionsplattform haftet.
  • Wenn Sie diesen Wert zu stark erhöhen, kann dies zu einem stärkeren Überfang (einem „Elefantenfuß“) in den frühen Schichten führen.
Geschwindigkeit des Schichtquetschens bei frühen SchichtenHöhen und Quetschgeschwindigkeiten, die auf frühe Schichten angewendet werden. Jeder Eintrag gibt die Höhe an, in der die jeweilige Pressgeschwindigkeit angewandt wird. Zwischenwerte werden linear interpoliert.Array-Feld der Schichten, mit Höhen in mm und Geschwindigkeiten in mm/sZur Verbesserung der Haftung zwischen den ersten Schichten. Wenn Sie frühe Schichten sehen, die nicht aneinander haften, selbst bei hohen Werten für die Belichtung der ersten Schichten, versuchen Sie, diesen Wert zu verringern.Eine zu starke Erhöhung dieses Wertes kann zu Oberflächenrauheitsartefakten, unentwickelten Merkmalen (Explosionen) oder zum Stillstand des X-Achsen-Motors führen.
BetriebstemperaturDie Harztemperatur, die der Drucker während des Drucks aufrechterhalten möchte.°CZur Anpassung der Harztemperatur, die der Drucker während des Drucks aufrechterhalten möchte. Höhere Harztemperaturen erhöhen in der Regel die Harz-Reaktivität und verringern die Viskosität des Harzes. Eine erhöhte Reaktivität des Harzes kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Maßgenauigkeit und die Oberflächengüte auswirken. Eine verringerte Harzviskosität kann sich auf die Druckgeschwindigkeit, die Druckerfolgsrate und die Druckqualität auswirken.Wenn sich die Harztemperatur ändert, ändern sich auch die Reaktivität und die Viskosität des Harzes, was zu erheblichen Veränderungen bei der Druckgeschwindigkeit, der Druckqualität und der Maßgenauigkeit führen kann. Im Allgemeinen trägt die Beibehaltung einer konstanten Harztemperatur während des gesamten Drucks dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität und Maßgenauigkeit über die gesamte Höhe des Drucks zu erzielen.

Die Formlabs-Druckeinstellungen verwenden einen Standardwert von 35 °C, um eine gleichbleibende Harztemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur zu gewährleisten.
StarttemperaturDie Harztemperatur, bei der der Drucker ohne Benutzereingriff mit dem Drucken beginnt.°CZum Einstellen der Harztemperatur, bei der der Drucker mit dem Drucken beginnt. Es kann einige Minuten dauern, bis Ihr Drucker seine Starttemperatur erreicht, insbesondere in kälteren Umgebungen. Verringern Sie diesen Wert, um die Aufheizzeit des Druckers vor dem Druck zu verkürzen.Wenn sich die Harztemperatur ändert, ändern sich auch die Reaktivität und die Viskosität des Harzes, was zu erheblichen Veränderungen bei der Druckgeschwindigkeit, der Druckqualität und der Maßgenauigkeit führen kann. Im Allgemeinen trägt die Beibehaltung einer konstanten Harztemperatur während des gesamten Drucks dazu bei, eine gleichbleibende Druckqualität und Maßgenauigkeit über die gesamte Höhe des Drucks zu erzielen. Wenn Sie die Starttemperatur viel niedriger als die Betriebstemperatur einstellen, kann sich die Harztemperatur während der ersten Dutzend Druckschichten ändern, was zu einer Änderung der Maßgenauigkeit in diesen Schichten führen kann.
WischverhaltenEin Vektor von Wischvorgängen, die auf Schicht 0, 1, ... wiederholt werden. 0 bedeutet kein Wischen, 1 bedeutet vollständiges Wischen.Array-Feld des Wischerverhaltens (binär)Um sicherzustellen, dass Ihr Harz gleichmäßig gemischt wird. In einigen Fällen kann das Wischen die Oberflächengüte und die Druckerfolgsrate verbessern. Wenn Sie beispielsweise Fälle von nicht entwickelten Merkmalen (Explosionen) in Ihren Drucken sehen, kann das Wischen helfen, diese Fälle zu vermeiden. Bei den meisten Formlabs-Druckeinstellungen und -Materialien wird während des Drucks kein Wischen verwendet.
  • Durch das Wischen dauert jede Schicht mehrere Sekunden länger, was die Druckzeiten verlängert.
  • Durch das Wischen wird die tatsächliche Druckgröße einer Schicht in der X-Achse und Y-Skala verändert. Mit anderen Worten: Schichten mit Wischen haben in der Regel eine andere Größe (in X und Y) als Schichten ohne Wischen.
    • Wenn Sie bei jeder Schicht wischen lassen, wird diese Änderung der Schichtgröße bei Ihren Drucken nicht sichtbar sein. Sie können dies korrigieren, indem Sie den Wert für Outer Boundary Offset (Versatz der Außenbegrenzung) ändern.
    • Wenn Sie alle N Schichten wischen, kann sich diese Änderung der Schichtgröße als sichtbare, horizontale Linie in Ihren Drucken zeigen. Dies kann nicht mit dem Parameter Outer Boundary Offset (Versatz der Außenbegrenzung) korrigiert werden, da dieser Parameter für jede Schicht konstant ist.
WischgeschwindigkeitGeschwindigkeit des Tankwischersmm/sZur Verkürzung der Druckzeiten oder zur Vermeidung von Entkopplungen des Wischers. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Druckzeiten zu verkürzen. Verringern Sie diesen Wert, um das Risiko einer Entkopplung der Wischer zu verringern.Wenn die Wischgeschwindigkeit für ein bestimmtes Material zu hoch eingestellt ist, kann es zu einer häufigeren Entkopplung der Wischer kommen. Der Wischer der Form 3- und Form 3L-Serie ist magnetisch mit seiner Bewegungsachse am Drucker gekoppelt. Der Wischer kann sich während des Drucks von der Bewegungsachse abkoppeln, je nach Wischgeschwindigkeit, Harzviskosität, Füllstoffgehalt, Harzrheologie und Harztemperatur.
Anzahl der anfänglichen WischvorgängeAnzahl der Wischvorgänge im Tank, bevor der Druck beginntWischvorgängeUm sicherzustellen, dass die Druckebene frei von Ablagerungen ist oder dass das Harz vor dem Druck gleichmäßig gemischt ist. Formlabs empfiehlt, zu Beginn des Druckvorgangs immer zu wischen. Dies ist besonders wichtig bei der Verwendung von pigmentierten Harzen (z. B. Model Resin V3) und Harzen mit Füllstoffen (z. B. Rigid 10K Resin).Wenn Sie diesen Parameter erhöhen, verlängert sich die Druckvorbereitungszeit. Jeder Wischvorgang nimmt einige Sekunden in Anspruch.
RollenpressgeschwindigkeitMaximale Rollengeschwindigkeit beim Auspressen von Harz unter Bereichen, die in der vorherigen Schicht gelasert wurdenmm/sZur Verbesserung der Oberflächenrauheit an der Vorderkante Ihrer Drucke. Verringern Sie diesen Wert, um Oberflächenrauhigkeitsartefakte zu verringern. Erhöhen Sie diesen Wert, um Druckzeit zu sparen.
  • Oberflächenrauhigkeitsartefakte treten an vertikalen Flächen auf und sehen wie Wellenlinien aus, die nicht perfekt mit den Schichten ausgerichtet sind.
  • Bei Druckern der Form 3- und Form 3L-Serie bezieht sich die Vorderkante eines Drucks auf die rechte Kante des Drucks, wenn die Konstruktionsplattform in den Drucker eingesetzt ist.
Eine Erhöhung dieses Wertes kann zu Oberflächenrauheitsartefakten, unentwickelten Merkmalen (Explosionen) oder zum Ausfall des X-Achsen-Motors führen.
Wartezeit nach dem LasernWartezeit nach dem Lasern, damit das Teil aushärten kann, bevor das Material durch das Ablösen belastet wirdSekundenZur Verbesserung der Oberflächenrauheit an der hinteren Kante Ihrer Drucke. Erhöhen Sie diesen Wert, um die Oberflächenrauhigkeitsartefakte zu verringern. Verringern Sie diesen Wert, um Druckzeit zu sparen.
  • Oberflächenrauhigkeitsartefakte treten an vertikalen Flächen auf und sehen wie Wellenlinien aus, die nicht perfekt mit den Schichten ausgerichtet sind.
  • Bei Druckern der Form 3- und Form 3L-Serie bezieht sich die hintere Kante eines Drucks auf die linke Kante des Drucks, wenn die Konstruktionsplattform in den Drucker eingesetzt ist.
Wenn Sie diesen Parameter zu stark reduzieren, könnte halbgehärtetes Harz in Ihrem Modell vorhanden sein. Die Formlabs-Druckeinstellungen haben optimierte Wartezeiten nach der Laserhärtung für jedes Harz, um sicherzustellen, dass das Harz vollständig ausgehärtet ist, bevor zur nächsten Schicht übergegangen wird.

Zusätzliche Erläuterungen und Visualisierung ausgewählter Parameter

Benutzerdefinierte Eintauchbewegung und benutzerdefinierte Ablösekraft

Sowohl Benutzerdefinierte Eintauchbewegung als auch Benutzerdefinierte Ablösekraft verändern den Algorithmus zur Erzeugung von Bewegungen grundlegend, sodass möglicherweise erhebliche zusätzliche Einstellungen erforderlich sind, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Diese sind im Allgemeinen viel ähnlicher zu der Art und Weise, wie andere Slicer und Drucker Quetsch- und Ablösemethoden erzeugen. Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Eintauchprofil verwenden, empfiehlt Formlabs, die Verlangsamung beim Eintauchen auf 5–20 mm/s2 zu verringern und die maximale Eintauchgeschwindigkeit auf etwa 30 mm/s zu reduzieren. Höhere Werte sind in der Regel besser für niedrigviskose Harze, während niedrigere Werte für hochviskose Harze erforderlich sind. Wenn diese zu hoch eingestellt sind, wird der Drucker vor dem Start der ersten Schicht einen falschen Fehler bei der Erkennung von Ablagerungen melden.

Außengrenzversatz

Der Außengrenzversatz ist der Abstand zwischen der exponierten Grenze des Teils und dem nominalen Teil. Wenn die Belichtung genau mit dem Teil übereinstimmt (d. h. ein Versatz von 0), breitet sich das Licht über den vorgesehenen Rand des Teils hinaus aus, wodurch es größer aushärtet. Durch die Einstellung eines positiven Outer Boundary Offset (Versatz der Außenbegrenzung) wird diese Ausdehnung berücksichtigt.

Diese Abbildung zeigt die Auswirkungen des Parameters „Versatz der Außengrenze“ auf Druckteile

Bestrahlungsstärke, Belichtung und Belichtungszeit

Viele andere SLA-Slicer verwenden die Belichtungszeit oder eine ähnliche Zeitkonstante, um die Aushärtungszeit jeder Schicht einzustellen. Formlabs verwendet die Belichtung als Energiedosis, die auf das Material aufgebracht wird, da so verschiedene Energiedosen auf verschiedene Arten von Merkmalen (z. B. Stützen vs. Berührungspunkte vs. das Teil selbst) angewendet werden können und keine Änderung zwischen den Druckern erforderlich ist. Die allgemeine Berechnung für die Belichtung lautet: Belichtung (mJ) = Bestrahlungsstärke (mW) * Belichtungszeit (s)

Wenn Sie in Belichtungszeit umrechnen müssen, können Sie die Parameter Belichtung der Modellfüllung und Bestrahlungsstärke verwenden, um eine ungefähr gleichwertige Belichtungszeit zu erhalten. Beachten Sie, dass eine hohe Bestrahlungsstärke bedeutet, dass das Harz viel schneller belichtet wird als bei Druckern mit geringerer Leistung.

Anmerkung:

Bestrahlungsstärke ist eines der wirksamsten Mittel zur Verbesserung des Druckerfolgs und einer der ersten Parameter, deren Änderung Formlabs bei der Fehlerbehebung einer benutzerdefinierten Druckeinstellung empfiehlt. Eine Verringerung der Schichthöhe löst oft eine Vielzahl von Problemen, einschließlich Gelbildung und Zusammenfügen von Teilen, erhöht aber die Druckzeit. Eine Erhöhung kann die Belichtungszeit und damit die Druckzeit drastisch verkürzen.