Tipp:
Befolgen Sie diese bewährten Praktiken für das Waschen von Drucken, um die saubersten Teile zu erhalten.
Bei Formlabs-SLA-Druckern umfasst die Fertigstellung in der Regel die folgenden Schritte:
Waschen – Teile in Lösungsmittel eintauchen und bewegen
Isopropylalkohol (IPA) oder Tripropylenglykolmonomethylether (TPM) lösen flüssiges Kunstharz auf und sind daher wirksam für das Waschen von Teilen, die auf Formlabs-SLA-Druckern gedruckt wurden. Zwei Faktoren – das gleichzeitige Eintauchen und Bewegen von Teilen im Lösungsmittel – wirken zusammen, um die dünne Schicht des flüssigen Kunstharzes von der Oberfläche der Druckteile zu entfernen.
Unabhängig davon, ob Sie den Form Wash, den Form Wash L oder eine andere Waschmethode wie das Finish Kit verwenden, sollten Sie immer den Supportartikel Form Wash Zeiteinstellungen als Hauptinformationsquelle für die aktuellen Waschzeiten konsultieren.
Tipp:
Befolgen Sie diese bewährten Praktiken für das Waschen von Drucken, um die saubersten Teile zu erhalten.
Hinweis:
Formlabs stellt keinen Isopropylalkohol her. Wenden Sie sich an den Chemikalienhersteller oder -zulieferer für detaillierte Sicherheitsinformationen.
Teile aus dem Drucker entnehmen
Entfernen Sie immer zuerst die Konstruktionsplattform, bevor Sie den Harztank entnehmen, damit kein Kunstharz auf das optische Fenster oder in den Hohlraum des Druckers tropft. Schließen Sie die Abdeckung sofort nach dem Entfernen der Konstruktionsplattform, um zu verhindern, dass Umgebungslicht das flüssige Kunstharz im Harztank härtet.
Teile mit dem Finish Kit waschen
Befolgen Sie diese grundlegenden Waschschritte und lesen Sie die einzelnen Materialartikel für spezifische Waschanweisungen. Konsultieren Sie immer den Supportartikel Zeiteinstellungen des Form Wash als Hauptinformationsquelle für aktuelle Waschzeiten.
Tipp:
Bei Verwendung des Finish Kit mit den meisten Harzen empfiehlt Formlabs zwei 10-minütige Tauchbäder in separaten Behältern, mit 30 Sekunden Bewegung von Hand.
Schritt 1: Die Konstruktionsplattform auf die Haltevorrichtung setzen
Die Konstruktionsplattform auf die im Finish Kit enthaltene Haltevorrichtung setzen.
Form 2
Generation Form 3
Generation Form 3L
Schritt 2: Teile von der Konstruktionsplattform entfernen
Um Teile von der Konstruktionsplattform zu lösen, schieben Sie ein Ablösewerkzeug unter die abgeschrägte Kante der Basis. Abhängig vom Harztyp und der Druckgeometrie lassen sich bestimmte Teile einfacher von der Konstruktionsplattform ablösen als andere.
Die Werkzeuge zum Entfernen der Teile hinterlassen Kratzer auf der Metalloberfläche der Konstruktionsplattform. Kratzer sind normal und verbessern die Haftfähigkeit des Teils beim Druck der ersten Schichten.
Form 2
Generation Form 3
Generation Form 3L

Schritt 3: Teile im Lösungsmittel bewegen
Form 2
Generation Form 3
Öffnen Sie den ersten Spülbehälter und legen Sie die Teile in das Lösungsmittelbad. Schütteln Sie die Teile 30 Sekunden lang im Spülkorb. Dadurch wird flüssiges Kunstharz von den Außenflächen entfernt.
Generation Form 3L
Öffnen Sie den Spülbehälter und legen Sie die Teile in das Lösungsmittelbad. Schütteln Sie die Teile 30 Sekunden lang im Spülkorb. Dadurch wird flüssiges Kunstharz von den Außenflächen entfernt.

Schritt 4: Teile in Lösungsmittel einweichen
Den Deckel des Spülbehälters schließen und die Teile etwa die Hälfte der
insgesamt empfohlenen Zeit einweichen lassen.
Schritt 5: Zweiter Spülvorgang
Form 2
Generation Form 3
Legen Sie die Teile in den zweiten Spülbehälter und wiederholen Sie dann Schritt 3 und 4, um die Teile für die verbleibende Zeit zu bewegen und einzuweichen.
Generation Form 3L
Wiederholen Sie Schritt 3 und 4, um die Teile für die verbleibende Zeit zu bewegen und einzuweichen.

Tipp:
Abhängig von der Konzentration des flüssigen Harzes im Lösungsmittelbad (IPA, TPM) verlängern Sie die Waschzeit, wenn Sie das Finish Kit oder andere manuelle Waschvorgänge verwenden. Bei kleineren Teilen entsprechend die Waschzeit
reduzieren.Waschen von Teilen mit dem Form Wash oder Form Wash L
Der Form Wash und der Form Wash L zirkulieren das Lösungsmittel während des gesamten Waschzyklus, was kürzere Waschzeiten ermöglicht als bei Teilen, die ohne ständige Bewegung eingeweicht werden.
Lassen Sie die Teile je nach Größe auf der Konstruktionsplattform und befolgen Sie den detaillierten Arbeitsablauf für den Form Wash oder Form Wash L. Lesen Sie die einzelnen Materialartikel für spezifische Waschanweisungen. Konsultieren Sie immer den Supportartikel Zeiteinstellungen des Form Wash als Hauptinformationsquelle für aktuelle Waschzeiten.
Die Konstruktionsplattform reinigen
Kratzen Sie vor Gebrauch immer erst gehärtetes Kunstharz von der Konstruktionsplattform ab. Verwendet der nächste Druck denselben Harztyp, muss kein flüssiges Kunstharz entfernt werden. Setzen Sie die Konstruktionsplattform wieder in den Drucker ein und starten Sie den nächsten Druck.
Wenn Sie den Harztyp wechseln oder Sie die Konstruktionsplattform nicht sofort erneut verwenden möchten, reinigen Sie die Konstruktionsplattform mit IPA und Küchenpapier, um das flüssige Kunstharz gründlich von der Konstruktionsoberfläche und den Kanten zu entfernen. Flüssiges Kunstharz härtet durch Umgebungslicht aus und Kunstharz, das auf der Oberfläche der Konstruktionsplattform zurückbleibt, macht diese unbrauchbar.

Trocknen
Lassen Sie Drucke immer vollständig trocknen (unabhängig davon, ob sie in IPA, TPM oder Wasser gewaschen wurden), bevor Sie mit der Nachhärtung oder Nachbearbeitung beginnen. Erzwungene Luft, z. B. ein Ventilator oder saubere Druckluft, kann die Teile schneller trocknen.
Bei flüchtigen Lösungsmitteln wie IPA lassen Sie die Teile nach dem Waschen mindestens 30 Minuten lang trocknen, damit das Lösungsmittel vollständig von den Oberflächen der Teile verdunsten kann. Sorgen Sie während des Verdunstens des Lösungsmittel für ausreichende Umgebungsbelüftung.
Bei Lösungsmitteln, die nicht leicht verdunsten, wie z. B. TPM, lassen Sie die Teile gründlich abtropfen und spülen Sie sie dann in Wasser oder IPA, bis sich das gesamte verbleibende TPM aufgelöst hat.
Nachhärten
Nachhärtung ist für Standard-Kunstharze optional. Andere Harztypen müssen nachgehärtet werden, um ihre optimalen mechanischen Eigenschaften zu erreichen.
Konsultieren Sie immer den Supportartikel Einstellungen für Zeit und Temperatur der Form Cure als Hauptinformationsquelle für aktuelle Nachhärteeinstellungen.
Tipp:
Befolgen Sie diese bewährten Praktiken für das Nachhärten von Drucken, damit die Teile ihre optimalen mechanischen Eigenschaften erreichen.
Stützstrukturen entfernen
Formlabs empfiehlt, die Stützstrukturen erst nach dem Nachhärten zu entfernen, da sich die Teile unter Licht- und Wärmeeinwirkung ohne strukturelle Stützen verziehen können.
Verwenden Sie den im Finish Kit enthaltenen Seitenschneider, um die an den Teilen befestigten Stützen vorsichtig abzuschneiden. Sie können auch ein Skalpell oder ein Bastelmesser verwenden, um die Stützstrukturen zu entfernen.
Bei Teilen mit komplexen oder filigranen Geometrien lesen Sie den Supportartikel Fortgeschrittene Stützstrukturentfernung.
Vorsicht:
Bei einigen Methoden zum Entfernen von Stützstrukturen können kleine Stücke der Stützstrukturen abbrechen. Nehmen Sie sich vor herumfliegenden Splittern in Acht und tragen Sie ggf. eine Schutzbrille und Handschuhe.
Schleifen, Grundieren und Lackieren der Teile (optional)
Nachdem Sie die Stützstrukturen entfernt haben, entfernen Sie die Stützspuren durch trockenes Schleifen oder nasses Schleifen. Je nach Anwendung des Teils und gewünschter Oberfläche können weitere Nachbearbeitungsschritte wie Grundierung und Lackierung der Drucke erforderlich sein.