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Fehlerbehebung bei Problemen mit Druckteilen aus Silicone 40A Resin

Fehlerbehebung bei Problemen mit Druckteilen aus Silicone 40A Resin

Silicone 40A Resin ist ein reines Silikon ohne Zusatz von Monomeren oder Acrylaten, das die Materialeigenschaften von Gießsilikon mit den Vorteilen des 3D-Drucks verbindet. Durch das Drucken mit Silicone 40A Resin entfällt die Notwendigkeit für Werkzeuge und arbeitsintensive Gussverfahren. So können Sie kundenspezifische Silikonteile mit isotropen Eigenschaften und komplexen Geometrien herstellen, die durch Guss oder Formen nicht realisierbar sind.

Manchmal gelingen Drucke nicht so, wie man es erwartet. Vergleichen Sie die Symptome der häufig auftretenden Probleme bei Druckteilen, die mit Silicone 40N Resin gedruckt wurden, um die Ursache des Problems einzugrenzen und eine Lösung zu finden.

Teile, die nicht auf der Konstruktionsplattform haften

„Haftungsverlust“ beschreibt einen Druckfehler, bei dem sich Drucke entweder teilweise oder vollständig von der Konstruktionsplattform lösen. Dies tritt auf, wenn die anfänglichen Schichten eines Drucks nicht an der Konstruktionsplattform haften bleiben. Bei vollständigem Haftungsverlust ist der Druck nicht auf der Konstruktionsplattform zu finden und es befindet sich ein flacher Bereich aus ausgehärtetem Harz auf dem Boden des Harztanks.

So beheben Sie Haftungsprobleme beim Drucken mit Silicone 40A Resin:

  • Vergewissern Sie sich, dass Sie eine spezielle Konstruktionsplattform und einen Harztank für den Druck mit Silicone 40A Resin verwenden. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie keine Konstruktionsplattform bzw. keinen Harztank nutzen, welche zuvor mit einem anderen Harztyp verwendet wurde.
  • Kalibrieren Sie die Z-Achse Ihres Druckers.
  • Befolgen Sie die allgemeinen Formlabs-Richtlinien für Haftungsprobleme.
  • Passen Sie das Kantenprofil Ihres Modells an. Modelle ohne Rundung oder mit einer geringen Rundung um ihre Basis drucken zuverlässiger als solche mit einer größeren Rundung.

Teile trennen sich von den Stützberührungspunkten

Fehlschläge kann es auch bei Teilen geben, die ordnungsgemäß an der Konstruktionsplattform haften, wenn sie sich später während des Drucks von ihren Stützstrukturen lösen oder abfallen. Dies kann auf unzureichende Stützstrukturen, die Druckgeometrie oder das Alter des Harzes zurückzuführen sein.

Mit Silicone 40A Resin gedrucktes Teil, das sich von den Stützstrukturen löst
Mit Silicone 40A Resin gedrucktes Teil, das sich von den Stützstrukturen gelöst hat

So verhindern Sie, dass Teile während des Drucks von ihren Stützen fallen:

  • Fügen Sie bei Bedarf manuell Stützen in PreForm hinzu.
  • Stellen Sie sicher, dass die Stützstrukturspitzen die richtige Größe haben. Größere Berührungspunkte halten das Teil im Allgemeinen besser, hinterlassen aber bei der Nachbearbeitung größere Spuren oder Noppen.
  • Richten Sie Ihr Modell so aus, dass größere Schichten näher an der Konstruktionsplattform gedruckt werden. Teile lösen sich ihren von ihren Stützstrukturen eher, wenn ihre Querschnittsfläche im Laufe des Drucks zunimmt.

Schichtablösung

„Schichtablösung“ beschreibt einen Druckfehler, bei dem sich die gehärteten Schichten eines Drucks voneinander trennen. Schichtablösungen können bei jeder Art von 3D-Druckern auftreten, obwohl die Ursachen für jeden Druckprozess einzigartig sind.

Ein mit Silicone 40A Resin gedrucktes Teil zeigt Schichtablösung
Ein mit Silicone 40A Resin gedrucktes Teil zeigt Schichtablösung

So beheben Sie Delaminationsprobleme beim Drucken mit Silicone 40A Resin:

  • Richten Sie Ihre Modelle neu aus, um das Seitenverhältnis ihrer Höhe im Verhältnis zu ihrer Grundfläche auf der Konstruktionsplattform zu verringern. Große Teile mit hohem Seitenverhältnis können sich während des Drucks verschieben, wenn die Struktur nicht ausreichend starr ist, was zu Schichtablösung führt.
  • Achten Sie darauf, dass (gestützte oder ungestützte) Überhänge möglichst nah an der Konstruktionsplattform ausgerichtet werden, auch wenn dies zu Hohlkörperbildung führt. Weit von der Konstruktionsplattform entfernte Überhänge können sich während des Drucks verschieben und zu Schichtablösung führen.

Hohe Teile schlagen beim Druck fehl

Wie bei anderen weichen Formlabs-Materialien (z. B. Flexible 80A Resin und Elastic 50A Resin), sind hohe, schmale, mit Silikon 40A Resin gedruckte Teile störanfällig, wenn sie nicht starr genug sind, um den normalen Druckkräften standzuhalten. In einigen Fällen können sich die Teile von ihren Halterungen lösen oder ganz fehlschlagen.

Zur Behebung von Fehldrucken im Zusammenhang mit hohen Teilen:

  • Richten Sie Ihre Modelle neu aus, um das Seitenverhältnis ihrer Höhe im Verhältnis zu ihrer Grundfläche auf der Konstruktionsplattform zu verringern. Große Teile mit hohem Seitenverhältnis können sich während des Drucks verschieben, wenn die Struktur nicht ausreichend starr ist, was zu Fehldrucken führt.
Große Teile, die mit Silicone 40A Resin gedruckt wurden und fehlgeschlagen sind

Welligkeit an vertikalen Teileoberflächen

Wie bei anderen weichen Formlabs-Materialien (z. B. Flexible 80A Resin und Elastic 50A Resin), sind hohe, schmale, mit Silikon 40A Resin gedruckte Teile störanfällig, wenn sie nicht starr genug sind, um den normalen Druckkräften standzuhalten. In manchen Fällen kann der Druck zwar erfolgreich abgeschlossen werden, aber die Druckteile können Welligkeit oder andere Probleme mit der Maßgenauigkeit aufweisen.

Um Welligkeit oder andere ähnliche Druckfehler beim Drucken mit Silicone 40A Resin zu vermeiden:

  • Fügen Sie bei Bedarf manuell Stützstrukturen in PreForm hinzu.
  • Stellen Sie sicher, dass die Stützstrukturspitzen die richtige Größe haben. Größere Berührungspunkte halten das Teil im Allgemeinen besser, hinterlassen aber bei der Nachbearbeitung größere Spuren oder Noppen.
  • Richten Sie Ihre Modelle neu aus, um das Seitenverhältnis ihrer Höhe im Verhältnis zu ihrer Grundfläche auf der Konstruktionsplattform zu verringern. Teile, die höher als 12 cm sind, können sich während des Drucks wölben und verschieben, was zu Wellenbildung oder anderen Symptomen der Schichtregistrierung führt, selbst wenn der Druck erfolgreich abgeschlossen wird.