Advanced tips for printing with Silicone 40A Resin
Advanced tips for printing with Silicone 40A Resin
Silicone 40A Resin ist ein reines Silikon ohne Zusatz von Monomeren oder Acrylaten, das die Materialeigenschaften von Gießsilikon mit den Vorteilen des 3D-Drucks verbindet. Durch das Drucken mit Silicone 40A Resin entfällt die Notwendigkeit für Werkzeuge und arbeitsintensive Gussverfahren. So können Sie kundenspezifische Silikonteile mit isotropen Eigenschaften und komplexen Geometrien herstellen, die durch Guss oder Formen nicht realisierbar sind.
Silicone 40A Resin ist eine kosten- und zeiteffiziente Lösung für die Fertigung von funktionalen Prototypen, Validierungseinheiten, Werkzeug und kleinen Stückzahlen von Silikonteilen. Diese breite Palette von Anwendungen bedeutet, dass Sie beim Drucken mit Silicone 40A Resin möglicherweise eine Vielzahl von Techniken anwenden müssen. Mit zunehmender Erfahrung können Sie diese fortgeschrittenen Techniken in Ihren Arbeitsablauf integrieren.
Verkleinerung der Berührungspunktgröße
Die PreForm-Standard-Berührungspunktgröße für Silicone 40A Resin ist 0,5 mm. Wenn Ihr Modell selbsttragend, dickwandig oder anderweitig robust ist, sollten Sie die Berührungspunktgröße auf 0,4 mm reduzieren, um das Entfernen der Stützstrukturen zu erleichtern und glattere Druckteiloberflächen zu erhalten.
Wenn Ihre Modelle so ausgerichtet werden müssen, dass sich ihre Querschnittsflächen im Laufe des Drucks ausdehnen, sollten Sie die Stützberührungspunktgröße nicht verringern.
Entfernen von überflüssigen Stützstrukturen in PreForm
Wenn Sie in PreForm mit den Funktionen Auto-Generate-All (Alle automatisch generieren) oder One-click Print (Ein-Klick-Druck) Stützstrukturen erzeugen, fügt PreForm häufig Stützen zu vertikalen oder steilen Flächen hinzu, damit Ihre Modelle vollständig und stabil gestützt sind. Wenn Ihre Modelle dicke Wände, interne Gerüste oder eine anderweitig solide geometrische Stützstruktur (z. B. einen Zylinder) aufweisen, können viele dieser Berührungspunkte entfernt werden, ohne dass ein Fehldruck auftritt. Verwenden Sie die manuellen Stützstruktur-Bearbeitungsoptionen von PreForm, um Berührungspunkte aus einem Modell zu entfernen.
Vermeidung von internen Stützstrukturen
Interne Stützstrukturen sind solche, bei denen beide Enden das Modell berühren (im Gegensatz zu solchen, bei dem ein Ende mit dem Raft verbunden ist). Sie können nützlich sein, wenn Überhänge und andere schwer erreichbare Mindestwerte abgesichert werden müssen. Sie sind aber schwer zu entfernen und können die beabsichtigte Funktionalität Ihrer Druckteile stören. Wenn interne Stützstrukturen die Nachbearbeitung oder Verwendung Ihrer Druckteile erschweren, richten Sie Ihre Modelle in PreForm neu aus , um die Notwendigkeit für interne Stützstrukturen zu reduzieren oder zu eliminieren.
Wenn Sie Ihre Modelle nicht so ausrichten können, dass interne Stützstrukturen vermieden werden, sollten Sie interne Stützstrukturen beim automatischen Generieren von Stützstrukturen deaktivieren oder die Stützstrukturen manuell hinzuzufügen. Wenn Sie bereits Stützberührungspunkte platziert haben, können Sie die manuellen Stützstruktur-Bearbeitungsoptionen von PreForm verwenden, um Berührungspunkte aus einem Modell zu entfernen.
Handhabung von Überhängen und Saugglocken
Bei der Ausrichtung und dem Stützen eines Modells müssen oft Kompromisse eingegangen werden. Ein gängiges Beispiel ist der Unterschied zwischen Saugglocken und Überhängen: Saugglocken sind Hohlvolumima oder Hohlräume in einem Modell. Wenn sich die Konstruktionsplattform absenkt, wird Luft zwischen dem Teil und dem Harztank eingeschlossen, und der daraus resultierende Sog übt Kräfte auf das Teil aus. Ein Überhang ist der Teil eines Modells, der nach außen ragt und nicht von den zuvor gedruckten Schichten getragen wird. Das Kippen eines Modells mit Saugglocken zur Beseitigung der Saugwirkung führt häufig zu mehr überhängenden Merkmalen.
Die bewährte Praktik ist normalerweise, das Modell so auszurichten, dass es nicht schrumpft, und Berührungspunkte hinzuzufügen, um den entstehenden Überhang vollständig abzustützen. Bei Silicone 40A Resin ist diese Empfehlung jedoch umgekehrt: Richten Sie Ihre Modelle mit Hohlkörperbildung aus, anstatt Überhänge weiter von der Konstruktionsplattform weg zu generieren. Silicone 40A Resin ist aufgrund seiner hohen Reißfestigkeit und Bruchdehnung in der Lage, eine Hohlkörperbildung gut zu bewältigen, doch Überhänge können sich während des Drucks verschieben, was zu Schichtablösung führt.