Seit 15 Jahren entwickelt Formlabs leistungsstarke, erschwingliche und intuitive Werkzeuge, mit denen aus jeder Idee Wirklichkeit wird. Die 3D-Drucker der Generation Fuse 1 haben das selektive Lasersintern (SLS-3D-Druck) auf Benchtop-Format gebracht, aber industrielle Durchsätze und große Teile blieben teuer und unerreichbar – bis jetzt.
Der Fuse X1 liefert Teile in Produktionsqualität noch am selben Tag und das zu 50 % weniger Kosten und mit einer dreifachen Durchsatzrate im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Ab 79 999 € macht der Fuse X1 den großformatigen industriellen SLS-Druck endlich erschwinglich – mit der Qualität, Benutzerfreundlichkeit und dem Service, die Sie von Formlabs gewohnt sind.
Mit dem Fuse X1 lassen sich große Prototypen schon am nächsten Tag liefern – mit weniger Nähten oder Kleben und zu geringeren Kosten. So minimiert sich der Arbeitsaufwand, während Innovation beschleunigt wird. Er bietet auch die besten Pro-Teil-Kosten (CPP) und den höchsten Durchsatz für Endverbrauchsteile, sodass SLS-3D-Druck für eine größere Bandbreite von Anwendungen mit Spritzguss konkurrieren kann.
Das Fuse-X1-Ecosystem besteht aus dem SLS-3D-Drucker Fuse X1 und der Fuse X1 Build Unit, dem Fuse Sift X1 zur Pulverrückgewinnung, dem Fuse X1 Vacuum Conveyor zur Pulververwaltung und einem Fuse Blast High Capacity Kit zum Reinigen und Polieren.
Drucken Sie große Teile mit dem Fuse X1
Drucken Sie große Teile wie diesen Ansaugkrümmer in weniger als 24 Stunden.
Der Fuse X1 liefert SLS-Teile in Produktionsqualität in einer neuen Größenordnung, mit 7,5-mal so viel Druckvolumen wie der Fuse 1+ 30W. Bisher war die Herstellung großer Teile mit teuren Auslagerungen oder zusätzlicher Arbeitskraft verbunden, da große Teile in Abschnitte unterteilt, gedruckt und anschließend zusammengeklebt werden mussten. Mit einem Druckvolumen von 330 × 330 × 565 mm und einer maximalen Bauteillänge von 713 mm ermöglicht der Fuse X1 den Druck großer Teile ohne umfangreiche Unterteilung. Dadurch werden die Kosten gesenkt, der Arbeitsaufwand reduziert und die Zeitpläne verkürzt.
Der Fuse X1 liefert diese großen Teile auf einer kleinen Grundfläche von 1,3 m2 (12,5 ft2), also auf weniger als der Hälfte der Grundfläche herkömmlicher Industrie-Drucker und ist dabei nur etwa 2,5-mal so groß wie der Fuse 1+ 30W. So wird der Druck großer Teile auch in kleinen Räumen möglich.
Wie Radio Flyer einen Rahmen für ein elektrisches Lastenrad in zwei Tagen mit dem Fuse X1 druckt
„Der Fuse X1 hebt die Messlatte für unsere Roadshow-Prototypen an – für das, was wir unseren Einzelhandelskunden zeigen, um sie zu überzeugen. Ich kann dreimal so viele Iterationen durchführen, mit neunmal weniger Arbeitsaufwand – das ist ein sehr attraktives Angebot.“
Agostino LoBello, Produktentwicklungsingenieur, Radio Flyer
Designs können nur so schnell iteriert werden, wie es die Werkzeuge zulassen. Vom Rahmen über die Körbe bis hin zu den Sonnenschirmen werden die Elektrofahrräder und das Zubehör von Radio Flyer im eigenen Haus entworfen. Vor einigen Jahren, als Radio Flyer mit der Entwicklung von E-Bikes begann, dauerte es noch zwei Monate, einen Rahmen zu prototypisieren. Zunächst wurde ein Metallrahmen gebaut. Anschließend wurde dieser mit kleineren Druckteilen, gedruckt auf mehreren Druckern, verkleidet. Das große Druckvolumen des Form 4L und die robusten Materialien ermöglichten es den Ingenieuren, auf den Metallrahmen zu verzichten und das CAD-Modell in 19 Drucke aufzuteilen. Dies erforderte eine Woche Druckzeit, gefolgt von mehreren Tagen, in denen die Teile zusammengeklebt wurden.
„Mit dem Fuse X1 können wir unser komplettes Cargo-E-Bike Flyer Loop jetzt über Nacht drucken und am nächsten Tag zusammensetzen. Das Ganze hat sich von zwei Monaten auf zwei Wochen und nun auf ein paar Tage beschleunigt.“
Agostino LoBello, Produktentwicklungsingenieur, Radio Flyer
Mit dem Fuse X1 kann der Fahrradrahmen Flyer Loop in nur einem Druckvorgang gefertigt werden. LoBello zufolge sind die Teile maßgenau und lassen sich daher problemlos zusammenfügen, was ihm einen neunmal geringeren Arbeitsaufwand und Prototypen in 10 % der Zeit bringt. Dadurch kann LoBello mehr Iterationen durchführen und sich auf das Design des Endprodukts konzentrieren, anstatt auf das Design für den Druck.
Geringe Pro-Teil-Kosten
Drucken Sie dicht gepackte Druckaufträge mit hoher Teilevielfalt, wie diese Drohnenteile.
Das große Druckvolumen des Fuse X1, kombiniert mit einer Packdichte von über 30 %, ermöglicht die Herstellung von Teilen in Produktionsqualität zu 50 % niedrigeren Kosten als bei konkurrierenden Druckern und das bei halbem Platzbedarf. Diese niedrigen Pro-Teil-Kosten machen die Fertigung zugänglicher als je zuvor. Nutzen Sie die Formlabs-API, um den Fuse X1 in Ihr Manufacturing Execution System (MES) zu integrieren und so die Produktion zu optimieren.
Zum Zeitpunkt der Ankündigung ist für den Fuse X1 Nylon 12 Powder erhältlich, ein vielseitiges und biokompatibles Material mit hoher Detailtreue und Maßgenauigkeit. Einstellungen für zusätzliche Materialien folgen in Kürze: Nylon 11 Powder wird bis Ende 2026 verfügbar sein, und sowohl Nylon 12 GF Powder als auch TPU Powder bis Sommer 2027. Um die niedrigsten Pro-Teil-Kosten zu erzielen, bieten wir Mengenrabatte auf Pulver für alle Formlabs-Materialien an. Kontaktieren Sie unser Vertriebsteam, um eine Großbestellung aufzugeben.
Autotiv Manufacturing erzielt dreimal höheren Durchsatz
„Der Fuse X1 hat sich etwa fünfmal schneller amortisiert als vergleichbare SLS-Systeme, die wir bereits besitzen und evaluieren und zwar dank rund halb so hoher Anschaffungskosten und etwa doppeltem Durchsatz. Er rentiert sich extrem schnell.“
Evan LaBelle, Geschäftsführer, Autotiv Manufacturing
Um 10.000 3D-gedruckte Teile pro Woche zu liefern, muss jeder Quadratmeter einer Anlage einen hohen Durchsatz realisieren. Die Drucker müssen schnell und zuverlässig sein und dabei niedrige Pro-Teil-Kosten bieten. Bei Autotiv laufen rund um die Uhr über 200 Drucker und liefern Teile für Kunden in den USA und darüber hinaus – oft innerhalb eines einzigen Werktags.
Vor dem Fuse X1 druckte Autotiv große Teile auf seinem älteren SLS-3D-Drucker Farsoon SS403P, der etwa 70 Stunden pro Zyklus benötigte. Mit einem Zyklus von etwa 24 Stunden kann Autotiv auf einem Fuse X1 effektiv zwei oder drei Druckaufträge durchführen, während auf dem Farsoon in derselben Zeit nur ein Druckauftrag möglich wäre. So kann das Unternehmen die Produktion skalieren, ohne mehr Platz zu beanspruchen, und große SLS-Teile mit drastisch verkürzten Vorlaufzeiten an die Kunden liefern.
Dank der Mengenrabatte auf Pulver und schnellen Druckzeiten erzielt der Fuse X1 geringe Pro-Teil-Kosten und eine schnelle Kapitalrendite, sodass Autotiv die SLS-3D-Druckproduktion mit dem Fuse X1 problemlos weiter ausbauen kann.
„Aufgrund der kompakten Stellfläche kann Autotiv viele Fuse X1 in den gleichen Raum stellen, den größere SLS-Plattformen einnehmen würden. Das bedeutet, dass wir unsere Anlage mit mehr Geräten bestücken können, die mehr Materialien verarbeiten, wodurch wir unseren Kunden mehr Teile liefern können.“
Evan LaBelle, Geschäftsführer, Autotiv Manufacturing
Produktion mit hohem Durchsatz
Der Fuse X1 liefert große Teile noch am selben Tag und das mit 3-fachem Durchsatz im Vergleich zu Konkurrenzprodukten und 5-fachem Durchsatz im Vergleich zum Fuse 1+ 30W.
Die adaptive Temperaturregelung ist eine neue thermische Architektur, die stabile Druckbedingungen in der gesamten Baukammer gewährleistet. Das Gerät sammelt und verarbeitet 700-mal mehr Wärmedaten pro Sekunde als der Fuse 1+ 30W. Auf Grundlage dieser Daten werden 13 unabhängige Wärmezonen gesteuert, die das Pulver von der ersten bis zur letzten Schicht auf eine unglaublich präzise und stabile Temperatur bringen, halten und sintern. Dies sichert eine uneingeschränkte Freiheit und eine hervorragende Teilqualität.
Die adaptive Temperaturregelung bietet erstmals eine unbegrenzte Packdichte im großformatigen SLS. Während die maximale Packdichte für MJF-3D-Drucker etwa 10 % und für ältere SLS-Großformatdrucker etwa 20 % beträgt, kann der Fuse X1 eine Packdichte von über 30 % erreichen, sodass mehr Teile pro Druckvorgang gefertigt werden können und eine beispiellose Produktivität erzielt wird.
3280 Form-4-Mischerriegel können in PreForm mit nur wenigen Klicks eingerichtet werden.
Ein Druckvorgang mit über 3000 Form-4-Mischerriegeln kann auf dem Fuse X1 in 41 Stunden und 30 Minuten abgeschlossen werden. Dafür wären vier Druckvorgänge auf einem HP 5200 nötig.
Drucke werden in PreForm eingerichtet, der kostenlosen Druckvorbereitungssoftware von Formlabs. Die Packdichte des Fuse X1 wird nur durch die Geometrie der Teile begrenzt. Zwischen den Teilen ist lediglich ein Abstand von 1 mm erforderlich, und die Druckeinrichtung wird durch die Teile bestimmt.
Statt Spritzguss: Tesla druckt 20 000 Teile pro Monat auf dem Fuse X1
Bei Tesla Giga in Nevada liefert die Abteilung für additive Fertigung 10 000 bis 30 000 Teile pro Woche. Die Drucker müssen schnell sein, die Umrüstzeiten minimal und die Betriebszeit ist entscheidend.
„Durch den höheren Durchsatz und die geringeren Kosten hat der Fuse X1 uns eine völlig neue Perspektive darauf eröffnet, welche Projekte unser Labor selbst tragen kann, anstatt sie traditionell mit Spritzguss umzusetzen.“
Cody Jepsen, Techniker für additive Fertigung, Tesla Giga Nevada
Das Team von Tesla verwendet einen nicht abfärbenden Abstandshalter, um das Glas zu halten, ohne es zu beschädigen oder zu markieren. Es ist ein Provisorium, das sechs Monate lang benötigt wird. Jepsen hatte zunächst in Erwägung gezogen, die nicht abfärbenden Abstandshalter spritzgießen zu lassen, stellte jedoch fest, dass die Pro-Teil-Kosten beim SLS-3D-Druck wettbewerbsfähiger waren. Vor dem Fuse X1 druckte Jepsen 10 000 bis 20 000 nicht abfärbende Abstandshalter pro Monat in dedizierten Druckaufträgen, da bei herkömmlichen großformatigen SLS-3D-Druckern das Bestücken kleiner Teile um ein großes Teil herum die Maßgenauigkeit der Teile beeinträchtigen würde, da dann die Temperaturregelung unzureichend ist. Dank der hohen Packdichten, die durch die adaptive Temperaturregelung des Fuse X1 ermöglicht werden, sagt Jepsen: „Mit dem X1 können wir diese Teile um andere Teile herum anordnen und so den ansonsten leeren Raum nutzen, was unsere Pro-Teil-Kosten weiter senkt.“
Das Drucken der nicht abfärbenden Abstandshalter mit älteren SLS-Druckern war aufgrund der erforderlichen Einzelanfertigungen kostspieliger, sodass es auch Sinn gemacht hätte, nach zwei bis drei Monaten auf Spritzguss umzusteigen. Jepsen aber sagt: „Jetzt, mit den geringeren Pro-Teil-Kosten auf dem Fuse X1, ändert sich die Rechnung komplett und wir werden vielleicht überhaupt nicht auf Spritzguss umsteigen.“
Fuse X1 vs. industrielle Drucker
Mit einem Preis, der weniger als ein Drittel dessen von vergleichbaren SLS- und MJF-Pulverbettfusion-3D-Druckern beträgt, und einem geringeren Platzbedarf ist der Fuse X1 erschwinglich und ermöglicht es, große Teile schneller und kostengünstiger als je zuvor zu fertigen.
Fuse X1
Ecosystem-UVP
Drucker ab 79 999 €
Fertigungsvolumen
330 × 330 × 565 mm
63 L
Druckmittel und Druckköpfe
Keine
Neuzuführungsrate für PA12
30 %
Maximale Packdichte
Volumen: 30 %*
Masse: 48 %+
EOS P3 Next
Ecosystem-UVP
ab 350 000 €
Fertigungsvolumen
340 x 340 x 600 mm
69 L
(der Fuse X1 ist 91 % so groß)
Druckmittel und Druckköpfe
Keine
Neuzuführungsrate für PA12
50 %
Maximale Packdichte
Volumen: ~20 %
Masse: ~35 %
HP MJF 5210
Ecosystem-UVP
ab 400 000 €
Fertigungsvolumen
380 x 284 x 380 mm
41 L
(der Fuse X1 ist um 54 % größer)
Druckmittel und Druckköpfe
Laufende Kosten
Neuzuführungsrate für PA12
20 %
Maximale Packdichte
Volumen: ~8–10 %
Masse: ~20 %
*Es gibt keine feste Grenze für die Packdichte auf dem Fuse X1 – selbst das gesamte angesteuerte Druckvolumen kann zu einem festen Block gesintert werden. Der Mindestabstand zwischen den Teilen und deren Geometrie sind die einzigen Faktoren, die die Packdichte eingrenzen.
Die höheren Anschaffungskosten und längeren Amortisationszeiten herkömmlicher industrieller Drucker können für viele Unternehmen, die den großformatigen 3D-Druck ins Haus holen möchten, ein Problem darstellen. Der erschwingliche Einstiegspreis des Fuse X1 bedeutet dagegen geringere Vorlaufkosten und eine schnellere Amortisierung – oder mehr Drucker. Für den Einstiegspreis eines herkömmlichen industriellen Druckers erhält man gleich mehrere Fuse X1 und kann so für denselben Preis einen deutlich höheren Durchsatz erzielen.
Hauptkritikpunkte bei der Nutzung von herkömmlichen industriellen SLS-Druckern sind der Service und die Betriebszeit, da Anwender tagelang oder sogar wochenlang auf Ersatzteile oder Techniker warten müssen. Der Fuse X1 Production Service Plan bietet eine fünfjährige Garantie sowie einen Vor-Ort-Support innerhalb von 48 Stunden durch erfahrene Techniker, damit Sie so schnell wie möglich wieder betriebsbereit sind.
„Für uns ist die Betriebszeit der Geräte entscheidend. Der Kundensupport von Formlabs ist im Bereich des industriellen 3D-Drucks oberste Klasse. Reaktionsschnelligkeit, Kommunikation und die Fähigkeit, mit dem Kunden zusammenzuarbeiten, sorgen dafür, dass wir immer wieder zu Formlabs zurückkehren.“
Cody Jepsen, Techniker für additive Fertigung, Tesla Giga Nevada
Intuitiv von der Druckvorbereitung bis zum fertigen Teil
Formlabs ist bekannt für seine intuitiven, einfach zu bedienenden Drucker, und der Fuse X1 macht da keine Ausnahme. Das Ecosystem des Fuse X1 folgt einem ähnlichen Arbeitsablauf wie jenes des Fuse 1, ist jedoch für die Produktion großer Mengen optimiert. Der intuitive Arbeitsablauf ist in wenigen Minuten erlernt und erfordert im Gegensatz zu vielen älteren industriellen Druckern keinen Druckexperten.
Der Arbeitsablauf mit dem Fuse X1
Sobald die Drucke in PreForm vorbereitet sind, können sie mit einem Klick an den Fuse X1 gesendet werden. Der Touchscreen des Fuse X1 führt den Benutzer durch die Druckervorbereitung, einschließlich des Einrollens einer Fuse X1 Build Unit mit einem modularen Wagen mit Rollen, der zwischen dem Drucker und dem Fuse Sift X1 hin- und hergerollt werden kann, um einen kontinuierlichen Produktionsablauf zu gewährleisten. Sobald der Druck beginnt, zeigt das Touchscreen-Display ein Live-Video des Druckvorgangs an.
Nach Abschluss eines Drucks wird die Build Unit aus dem Drucker herausgerollt, um abzukühlen. Die integrierte Isolierung in der Baueinheit kühlt Drucke bereits im Inneren der Einheit ab, sodass der Drucker schon dann mit dem nächsten Druck beginnen kann, wenn der vorherige noch abkühlt, was einen nahezu kontinuierlichen Betrieb ermöglicht.
Blind steckbare Strom- und -datenanschlüsse ermöglichen den Austausch einer Baueinheit in weniger als fünf Minuten, ohne dass eine manuelle Verkabelung oder Ausrichtung erforderlich ist.
Nach dem Abkühlen wird die Baueinheit zum Fuse Sift X1 gerollt, wo das Pulver in einem sauberen, berührungsfreien Arbeitsablauf entfernt wird. Im Inneren des versiegelten Handschuhkastens, der den Bediener und den Arbeitsbereich sauber hält, wird der Druck per Knopfdruck aus der Baueinheit gehoben.
Eine integrierte Druckluftpistole ermöglicht es Bedienern, Pulver innerhalb von Sekunden von Teilen zu entfernen, und ersetzt so das langsame manuelle Bürsten. Sobald die Teile entpulvert sind, werden sie durch die integrierte Klappe in einen Transportbehälter übertragen, wodurch die Arbeitsfläche frei wird. In der Zwischenzeit transportiert ein integriertes Pulverfördersystem das gebrauchte Pulver automatisch vom Fuse Sift X1 zum Mix Kit. Mit einer Kapazität für drei bis fünf vollständige Drucke aus gebrauchtem Pulver hält Fuse Sift X1 auch bei großvolumigen Druckaufträgen den Betrieb aufrecht, ohne dass es zu Engpässen wegen der Reinigung kommt.
Vom Fuse Sift X1 werden die Teile in den Fuse Blast überführt, wo sie gereinigt und poliert werden. Das Fuse Blast High Capacity Kit bietet jetzt eine um 50 % höhere Kapazität für größere Teile und größere Chargen. Dieses Drop-in-Upgrade umfasst einen Trommelkorb mit großem Durchmesser und einer Öffnung von 400 mm - im Vergleich dazu hat der Standardkorb nur eine Öffnung von 270 mm - und verarbeitet das Äquivalent von zwei bis drei Bauvolumen des Fuse 1+ 30W.
Für Anwender mit einem bestehenden Fuse-1-Ecosysten kann das High Capacity Kit in etwa drei Minuten einfach zu einem bestehenden Fuse Blast hinzugefügt werden, um die Möglichkeit zu erhalten, Teile aus dem Fuse X1 oder mehrere Chargen aus dem Fuse 1 und dem Fuse 1+ 30W zu verarbeiten.
Der Vakuumförderer Fuse X1 Vacuum Conveyor ist das Fundament des Pulvertransportsystems. Eine Einheit im Fuse X1 lädt neu vermischtes Pulver in den Drucker, während eine zweite Einheit gesiebtes, zurückgewonnenes Pulver vom Fuse Sift X1 zum Mix Kit überführt.
Durch das Hinzufügen eines dritten Fuse X1 Vacuum Conveyor wird die Kapazität erhöht, sodass gemischtes oder gebrauchtes Pulver in Faserfässern gelagert werden kann.
Zuverlässig dank KI-gestützter Print Intelligence™
Die Ingenieure von Formlabs haben auf der Technologie des Fuse 1+ 30W aufbauend für den Fuse X1 die KI-gestützte Print Intelligence™ entwickelt. Print Intelligence überwacht, passt an und schützt jede Phase des Druckprozesses und sorgt so für den zuverlässigen und benutzerfreundlichen Druck, den Sie von Formlabs gewohnt sind.
Eine der häufigsten Ursachen für Fehldrucke im SLS-Verfahren sind Fremdkörper. Ein einziges Haar kann einen ganzen Druck ruinieren und Kosten von Tausenden von Euro wegen Ausfallzeiten verursachen. Print Intelligence verhindert dieses Problem, indem es Fehler in Echtzeit erkennt und das betroffene Teil selektiv von den folgenden Schichten entfernt. Bei einem anderen Drucker könnte ein einzelnes Haar zu sich summierenden Defekten führen, die den gesamten Druck ruinieren. Beim Fuse X1 isoliert Print Intelligence den Fehler und schließt den Rest des Drucks ab, um den Teilertrag zu maximieren.
Print Intelligence umfasst fünf integrierte Subsysteme:
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Die KI-Fehlerprävention nutzt Computer Vision, um jede Schicht mit Hilfe von Echtzeit-Thermografie zu überwachen und Anomalien zu erkennen, bevor Ihr Druckauftrag fehlschlägt. Print Intelligence™ erkennt Fehler an Teilen in Echtzeit und entfernt das betroffene Teil selektiv aus den folgenden Schichten, um Material und Zeit zu sparen.
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Die Temperaturregelung hält stabile Bedingungen im gesamten Bauvolumen aufrecht, indem sie 13 unabhängig gesteuerte Wärmeleitungen nutzt, die Temperatur und Heizstrom kontinuierlich überwachen und die Aufnahmen der Wärmekamera auswertet.
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Die Bewegungssteuerung sorgt für einen gleichmäßigen Betrieb von Nachbeschichter und Dosierer durch eine Closed-loop-Bewegungssteuerung auf fünf Achsen mit Encoder-Rückmeldung.
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Die Systemüberwachung prüft kontinuierlich die Betriebsbereitschaft und -stabilität des Systems durch Kontrolle des Kammerdrucks, Überwachung des Pulverstands und Verriegelungsüberwachung.
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Die Optiksteuerung sorgt für eine gleichbleibende Leistung während des gesamten Drucks durch die Echtzeitregelung des 120-W-Lasers und der Hochleistungs-Galvanometer, einschließlich Temperatur, Stromstärke und IR-Fenster-Transparenz.
Diese Subsysteme überwachen den Druck, um Probleme zu erkennen, bevor sie einen gesamten Druckauftrag ruinieren. Das spart Zeit und Material und stellt sicher, dass Sie Ihre Teile dann erhalten, wenn Sie sie brauchen.
Fuse X1 in die eigene Produktion holen
Während herkömmliche 3D-Drucker mit Pulverbettfusion eine kostspielige Einrichtung, spezielle HLK-Anlagen und mehrere Tage Aufbau durch einen Techniker erfordern, kann der Fuse X1 durch eine Standardtür gerollt und in weniger als einer Stunde installiert werden, sodass Sie schon am ersten Tag mit dem Drucken beginnen können. Um die Installation und den Druck ohne Nachrüstung des Betriebs zu ermöglichen, werden einphasiger Strom und externes Stickstoffgas benötigt.
Der Platzbedarf des Fuse X1 ist weniger als halb so groß wie der des EOS P3 oder HP 5200.
Mit einer Stellfläche von 1,3 m2 (12,5 ft2) beansprucht der Fuse X1 weniger als die Hälfte des Platzes eines herkömmlichen industriellen Druckers. Daher finden doppelt so viele Drucker auf demselben Raum Platz, wodurch der Durchsatz pro Quadratmeter maximiert wird und selbst kleine Prototypenlabore auch große Teile liefern können.
Werkzeuge, die aus Ihren Ideen Wirklichkeit machen
Formlabs hat sich der Entwicklung von Werkzeugen verschrieben, die es jedem ermöglichen, seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Mit dem Ecosystem des Fuse X1 ist industrielles SLS im Großformat jetzt zugänglich, sodass Anwender größere Teile oder höhere Stückzahlen als je zuvor drucken können – und das alles zu niedrigeren Pro-Teil-Kosten.
Erkunden Sie das Ecosystem des Fuse X1, um mehr zu erfahren, oder kontaktieren Sie unser Vertriebsteam, um mit dem Drucken zu beginnen.