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Verwendung von Permanent Crown Resin

Verwendung von Permanent Crown Resin

Hinweis:

Die Stainless Steel Build Platform ist für den Druck mit Permanent Crown Resin erforderlich.

Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.

Permanent Crown Resin ist ein zahnfarbenes Harz für den 3D-Druck von permanenten Kronenrestaurationen, Inlays, Onlays und Veneers. Digital hergestellte Restaurationen ermöglichen einen schnellen und kollaborativen Prozess zwischen zahnärztlichem und zahntechnischem Fachpersonal und Behandelten.

Dieses Material ist in vier VITA* Classical-Farbtönen erhältlich und kann mit Lasuren und Kompositbeizen charakterisiert werden. Die hohe Biegefestigkeit und der hohe Biegemodul von Permanent Crown Resin ermöglichen eine hervorragende Maßhaltigkeit und Festigkeit.

Permanent Crown Resin druckt mit 50 Mikrometern.

Anmerkung:

Um mehr über die Leistung oder die spezifischen Materialeigenschaften von Permanent Crown Resin zu erfahren, lesen Sie bitte das Sicherheitsdatenblatt (SDB) und das Technische Datenblatt (TDB). Beziehen Sie sich primär auf das SDB zu den Themen Sicherheit und Handhabung von Formlabs Materialien.

Erforderliches Zubehör

Von Formlabs:

Von Drittanbietern:

  • Intraoral- oder optischer Desktopscanner
  • Software für das Dentaldesign
  • Zahntechnisches Handstück mit niedriger Drehzahl sowie Schneid- und Schleifscheiben
  • Sandstrahler
  • Glasperlenstrahlungsmaterial (Perlablast® empfohlen)
  • Polier- oder Glasiermaschine und -materialien
  • Isopropylalkohol (IPA) ≥ 99 %

Übersicht des Arbeitsablaufs

Hinweis:

Lesen Sie die Gebrauchsanweisung [en] für detaillierte Anweisungen zum Arbeitsablauf für Permanent Crown Resin.

Scan

Für den 3D-Druck eines Abdrucklöffels müssen die anatomischen Daten des Patientengebisses mit einem Scanner erfasst werden. Scannen Sie dazu das Gebiss entweder direkt mit einem Intraoralscanner oder unter Zuhilfenahme eines optischen Desktopscanners, der einen Abdruck aus Polyvinylsiloxan (PVS) oder ein Steinmodell scannt.

Design

Verwenden Sie vor dem Druck ein CAD-Dentalsoftwarepaket, um den Zahnersatz vorzubereiten und zu gestalten. Wählen Sie eine Software, die den Export in das offene Dateiformat STL unterstützt.

Anforderungen an die Merkmale

Mindestdicke (Einzelkronen, Inlays, Onlays, Veneers): 1,0 mm

Drucken

Hinweis:

Für den Druck mit Permanent Crown Resin ist eine Stainless Steel Build Platform erforderlich.

Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.

Installieren oder aktualisieren Sie PreForm und richten Sie dann den nächsten Druckauftrag ein.

So bereiten Sie in PreForm ein Modell für den Druck vor:

  1. Öffnen Sie ein Modell.
  2. Wählen Sie das Kunstharz, die Kunstharzversion und die gewünschte Schichtdicke aus.
  3. Richten Sie das Modell aus, um feine Details zu schützen.
  4. Erstellen Sie Stützstrukturen.
  5. Senden Sie den Druckauftrag an den Drucker.

Richten Sie den Zahnersatz horizontal aus, mit der Okklusionsebene zur Konstruktionsplattform zeigend.

Fertigstellen

Der Form Wash bewegt das Lösungsmittelbad und entnimmt die Teile nach der vorgegebenen Zeit. Waschen Sie die Teile gemäß den Einstellungen im Supportartikel Zeiteinstellungen beim Form Wash. Achten Sie besonders auf Informationen zu den mechanischen Eigenschaften oder den Anforderungen an die Biokompatibilität.

Stellen Sie bei Modellen mit Hohlräumen oder internen Kanälen sicher, dass das flüssige Kunstharz mit einer Spritzflasche mit 99%igem Isopropylalkohol (IPA) gründlich aus allen internen Kanälen und Hohlräumen herausgewaschen wurde. Trocknen Sie die Teile vor dem Nachhärten vollständig mit Druckluft.

Nachhärtungsanforderungen

Permanent Crown Resin muss nachgehärtet werden, um seine optimalen mechanischen Eigenschaften zu erreichen. Empfehlungen zum Nachhärten finden Sie im Supportartikel Einstellungen für Zeit und Temperatur beim Form Cure.

Schritt 1: Nachhärten mit noch befestigtem Raft und Stützstrukturen

Belassen Sie die Stützstrukturen und Rafts für die erste Nachhärtung.

Schritt 2: Stützstrukturen entfernen

Nach dem Nachhärten die Stützstrukturen entfernen. Sandstrahlen Sie die Druckteiloberfläche vorsichtig, um die weiße Schicht zu entfernen. Prüfen Sie die Passung und umreißen Sie bei Bedarf die Teile mit einem zahntechnischen Handstück.

Schritt 3: Nachhärten mit entfernten Stützstrukturen

Härten Sie die Teile erneut nach, wie im Supportartikel Einstellungen für Nachhärtezeit und -temperatur beim Form Cure beschrieben, wobei die Okklusionsebene nach oben zeigt.

Schritt 4: Polieren der Teile

Polieren Sie die nachgehärteten Teile mit Bimsstein und Polierpaste.

Weitere Ressourcen