Hinweis:
Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.
Hinweis:
Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.
Rigid 10K Resin bietet hohe Steifigkeit, Festigkeit und Beständigkeit gegen Hitze und Chemikalien. Damit ist es ein bahnbrechendes industrielles Material für die anspruchsvollsten Einsatzbereiche. Die Steifigkeit von Rigid 10K Resin entspricht der von glas- oder faserverstärkten Thermoplasten. Dieses Material wurde so entwickelt, dass es seine strukturelle Integrität unter allen Bedingungen beibehält.

Rigid 10K Resin wurde entwickelt für hohe Steifigkeit, Hochfestigkeit und hohe Temperaturbeständigkeit, wie sie im Maschinenbau, in der Luft- und Raumfahrt und in der Fertigung benötigt werden.
Empfohlen für:
Nicht empfohlen für:
Anmerkung:
Wenn Sie mehr über die Leistung oder spezifische Materialeigenschaften von Rigid 10K Resin erfahren möchten, lesen Sie bitte das Sicherheitsdatenblatt (SDB) und das technische Datenblatt (TDB). Beziehen Sie sich primär auf das SDB zu den Themen Sicherheit und Handhabung von Formlabs Materialien.
Vergleich mit anderen Materialien
| Rigid 4000 Resin, nachgehärtet (80 °C) | Rigid 10K Resin, nachgehärtet (70 °C) | Rigid 10K Resin, optionale thermische Nachhärtung (90 °C) | |
|---|---|---|---|
| Maximale Zugfestigkeit (MPa) | 75 | 65 | 58 |
| Zugmodul (GPa) | 4 | 10 | 10 |
| Bruchdehnung (%) | 6 | 1 | 1 |
| Biegemodul (GPa) | 3,7 | 9,0 | 10,0 |
| Izod-Schlagfestigkeit (J/m) | 19 | 16 | 18 |
| Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) @ 1,8 MPa (°C) | 74 | 82 | 110 |
| Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) @ 0,45 MPa (°C) | 88 | 163 | 218 |
Weitere Informationen zu den Leistungsmerkmalen der jeweiligen Formlabs-Kunstharze erhalten Sie in der Bibliothek mit technischen Datenblättern zu den Materialeigenschaften.

Druck mit Rigid 10K Resin
Installieren oder aktualisieren Sie PreForm und richten Sie dann den nächsten Druckauftrag ein.
So bereiten Sie in PreForm ein Modell für den Druck vor:
Befolgen Sie die Anweisungen von Formlabs im Supportartikel Start eines Drucks, um das Modell in PreForm zu öffnen, auszurichten, Stützstrukturen zu generieren und Druckeinstellungen auszuwählen.
Fertigstellung
Der Form Wash bewegt das Lösungsmittelbad und entnimmt die Teile nach der vorgegebenen Zeit. Waschen Sie die Teile gemäß den Einstellungen im Supportartikel Zeiteinstellungen beim Form Wash. Achten Sie besonders auf Informationen zu den mechanischen Eigenschaften oder den Anforderungen an die Biokompatibilität.
Stellen Sie bei Modellen mit Hohlräumen oder internen Kanälen sicher, dass das flüssige Kunstharz gründlich aus allen internen Kanälen und Hohlräumen herausgewaschen wurde. Lassen Sie die Teile vor dem Nachhärten vollständig trocknen.
Nach dem Nachhärten kann sich die Oberfläche von Teilen aus Rigid 10K Resin pudrig anfühlen. Das Einreiben von Mineralöl oder Wasser in die Oberfläche und das Abwischen von überschüssigem Öl führt zu einer glatteren, weniger pudrigen Oberflächenbeschaffenheit.
Nachhärtungsanforderungen
Rigid 10K Resin erfordert Nachhärten, um seine optimalen mechanischen Eigenschaften zu entfalten und die höchste Wärmeformbeständigkeitstemperatur (HDT) zu erreichen.
Hinweis:
Es gibt zwei Nachhärtungsoption für Rigid 10K Resin. Das technische Datenblatt verdeutlicht die Auswirkungen der verschiedenen Optionen auf die mechanischen Eigenschaften. Wählen Sie anhand dieser Informationen die Nachhärtungsoption, die sich am besten für die gewünschte Anwendung eignet.
Die Nachhärtungsanforderungen erfahren Sie in den Zeit- und Temperatureinstellungen beim Form Cure.
Bearbeitung mit einem Strahlgerät
Formlabs empfiehlt das Strahlen von Druckteilen aus Rigid 10K Resin, um die mechanischen Eigenschaften wie Zug-, Biege- und Schlagfestigkeit zu verbessern. Das Strahlen der Druckteile reduziert Oberflächenfehler, die zu Ausfällen führen können.
Durch das Strahlen verändert sich die Oberflächenfarbe von Druckteilen aus Rigid 10K Resin von weiß zu cremefarben, die Abmessungen der Teile ändern sich jedoch nicht signifikant.
Vergleich mit unbehandelten Druckteilen aus Rigid 10K Resin
Gestrahlte und nicht gestrahlte Druckteile aus Rigid 10K Resin wurden der APM-Prüfung unterzogen, um die mechanischen und Materialeigenschaften zu vergleichen. Alle Teile wurden auf allen Oberflächen mit Glasperlen von 70-140 Mesh gestrahlt. Siehe die nachstehende Tabelle:
| Rigid 10K Resin + UV-Härtung | Rigid 10K Resin + UV-Härtung + thermische Härtung | Rigid 10K Resin + UV-Härtung + Strahlmittel | % Veränderung durch Sandstrahlen | |
|---|---|---|---|---|
| Zugmodul (GPa) | 10 | 10 | 11 | + 10% |
| Zugfestigkeit (MPa) | 65 | 53 | 88 | + 35% |
| Bruchdehnung (%) | 1 | 1 | 1,7 | + 70% |
| Biegemodul (GPa) | 9 | 10 | 9,93 | + 10% |
| Biegefestigkeit (MPa) | 126 | 103 | 158 | + 25% |
| Kerbschlagzähigkeit (J/m) | 16 | 18 | 20 | + 25% |
| Schlagzähigkeit (J/m) | 47 | 41 | 130 | + 190% |