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Best practices for post-curing prints

Best practices for post-curing prints

Bei der Nachhärtung von Drucken mit dem Form Cure oder Form Cure L sollten Sie die bewährten Praktiken von Formlabs befolgen, damit die Teile ihre optimalen mechanischen Eigenschaften ausbilden.

  • Trocknen Sie die Teile vor der Nachhärtung, um den sicheren Betriebszustand des Geräts zu gewährleisten.
  • Heizen Sie auch die Drucke vor, während sich das Gerät auf die Zieltemperatur vorheizt.
  • Berücksichtigen Sie bei der Nachhärtung die Teilegröße und -geometrie, um Drucke sicher und effektiv nachzuhärten.

Hinweis:

Lösungen von Drittanbietern sind nicht für die Verwendung mit Formlabs-Kunstharzen für biokompatible Anwendungen zertifiziert. Um die Anforderungen an die Biokompatibilität zu erfüllen, verwenden Sie bei den folgenden Kunstharzen nur den Form Wash, Form Wash L, das Finish Kit, den Form Cure und Form Cure L:

Trocknung der Teile vor dem Einsetzen

Falls sich bei der Platzierung eines Drucks im Gerät Lösungsmittel auf der Oberfläche befindet, kondensiert das Lösungsmittel an den Innenflächen des Geräts. Dies kann zu Trübungen auf den reflektierenden Oberflächen führen.

Einsetzen der Teile während des Vorheizens

Das Druckteil muss sich während des Vorheizens im Gerät befinden. Falls das Teil erst nach dem Vorheizen im Gerät platziert wird, kann es reißen.

Empfehlungen für große, lange, dicke, dünne Teile oder Teile mit dichten Stützstrukturen

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl des Nachhärtungszyklus die Größe des Teils und die Geometrie des jeweiligen Drucks. Ändern Sie den Nachhärteprozess für Teile, die groß, lang oder dick sind, dichte Stützstrukturen oder dünne Merkmale aufweisen.

Teilgeometrie Empfehlung
Teile mit dichten Stützstrukturen

 

Bei manchen Teilen sind dichtere oder dickere Stützstrukturen erforderlich. Diese können verhindern, dass das Licht beim Nachhärten alle Druckteiloberflächen erreicht.

 

Entfernen Sie die Stützstrukturen nach Bedarf, damit das Licht auch alle Druckteiloberflächen erreicht.

 

Entfernen Sie nicht mehr Stützstrukturen als notwendig, damit die Merkmale sich nicht beim Nachhärten verziehen.
Große oder lange Teile

 

 

Der Drehteller des Form Cure hat einen Durchmesser von 19,3 cm. Die maximale Höhe der Teile, die im Form Cure nachgehärtet werden können, beträgt 18,5 cm.

 

Der Drehteller des Form Cure L hat einen Durchmesser von 39,5 cm. Die maximale Höhe der Teile, die im Form Cure L nachgehärtet werden können, beträgt 32 cm.

Die meisten Teile sollten nachgehärtet werden, bevor die Stützstrukturen entfernt werden, um die Form zu erhalten und ein Verziehen zu vermeiden.

 

Einige Teile passen ohne Stützstrukturen besser auf den Drehteller. Lange oder hohe Drucke können aber einige spezielle Vorkehrungen benötigen, um ohne Stützstrukturen auf dem Drehteller zu stehen.
Große oder dicke Teile

 

Große oder dicke Teile können eine längere Nachhärtezeit oder höhere Temperaturen erfordern, da die Hitze länger braucht, um das Teil zu durchdringen. Licht allein härtet nur die Oberfläche eines Teils nach, daher ist Hitze erforderlich, um optimale mechanische Eigenschaften zu erreichen.

 

Wenn Sie dicke Geometrien nachhärten, erwärmen Sie das Teil vor dem Nachhärten mit einem Haartrockner oder einer Heißluftpistole und lassen Sie dem Gerät zusätzliche Zeit, um die Solltemperatur zu erreichen.
Dünne Merkmale

 

Besonders dünne Teile oder solche, die nicht ausreichend gestützt sind oder dem Licht ungleichmäßig ausgesetzt werden, können sich beim Nachhärten verziehen. Das Gerät trägt zur Vermeidung von Verformungen bei, indem es das Teil während des Nachhärtezyklus dreht und aus allen Richtungen belichtet, auch von unterhalb des Drehtellers.

 

Generieren Sie automatisch Stützstrukturen oder bearbeiten Sie Stützstrukturen manuell in PreForm, um Stützstrukturen so zu entwerfen, dass sich dünne Merkmale beim Nachhärten nicht verziehen.

 

Im Falle eines dünnen, flachen, plattenförmigen Objekts empfiehlt es sich, das Teil beim Nachhärten direkt auf den Drehteller zu legen.