Hinweis:
Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.
Hinweis:
Überprüfen Sie zur Vermeidung von Schäden am Gerät die Kompatibilitätstabelle für Harztanks unter Verwendung des richtigen Materials, damit Sie einen für dieses Material kompatiblen Harztank verwenden.
Temporary CB Resin ist ein Kunstharz im Farbton der Zähne zum 3D-Druck provisorischer Kronen- und Brückenvorrichtungen sowie Inlays, Onlays und Veneers. Dieses Material ist für bis zu siebengliedrige Brücken geeignet und in fünf VITA*-Farbtönen erhältlich. Es bietet eine hervorragende Anpassung an den Rand, Festigkeit und Ästhetik. Restaurationen aus Temporary CB Resin können mit herkömmlichem provisorischem Zement befestigt werden. Mit Temporary CB Resin hergestellter Zahnersatz kann bis zu 12 Monate im Mund verbleiben. Digital hergestellte Restaurationen ermöglichen einen schnellen und kollaborativen Prozess zwischen zahnärztlichem und zahntechnischem Fachpersonal und Behandelten.
Temporary CB Resin wird mit einer Schichtdicke von 50 Mikrometern gedruckt.

Anmerkung:
Um mehr über die Leistung oder spezifische Materialeigenschaften von Temporary CB Resin zu erfahren, lesen Sie bitte das Sicherheitsdatenblatt (SDS) und das Technische Datenblatt (TDS). Beziehen Sie sich primär auf das SDB zu den Themen Sicherheit und Handhabung von Formlabs Materialien.
Erforderliches Zubehör
Von Formlabs:
Von Drittanbietern:
Übersicht des Arbeitsablaufs
Hinweis:
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung [en] und den Anwendungsleitfaden 3D-Druck temporärer Kronen und Brücken mit Formlabs SLA-3D-Druckern [en] für detaillierte Anweisungen zum Arbeitsablauf für Temporary CB Resin.
Scan
Für den 3D-Druck eines Abdrucklöffels müssen die anatomischen Daten des Patientengebisses mit einem Scanner erfasst werden. Scannen Sie dazu das Gebiss entweder direkt mit einem Intraoralscanner oder unter Zuhilfenahme eines optischen Desktopscanners, der einen Abdruck aus Polyvinylsiloxan (PVS) oder ein Steinmodell scannt.
Design
Verwenden Sie vor dem Druck ein CAD-Dentalsoftwarepaket, um den Zahnersatz vorzubereiten und zu gestalten. Wählen Sie eine Software, die den Export in das offene Dateiformat STL unterstützt.
Anforderungen an die Merkmale
Mindestdicke (Kronen, Inlays, Onlays, Veneers): 1,0 mm
Vorderer Bereich: 1,0 mm
Hinterer Bereich: 1,5 mm
Hinweis:
Die Stainless Steel Build Platform ist für den Druck mit Temporary CB Resin erforderlich.
Installieren oder aktualisieren Sie PreForm und richten Sie dann den nächsten Druckauftrag ein.
So bereiten Sie in PreForm ein Modell für den Druck vor:
Richten Sie den Zahnersatz horizontal aus, mit der Okklusionsebene zur Konstruktionsplattform zeigend.

Hinweis:
Zur Gewährleistung vollständiger Konformität und Biokompatibilität erfordert Temporary CB Resin einen dedizierten Harztank und eine dedizierte Stainless Steel Build Platform, die nicht mit anderen Kunstharzen verwendet werden. Verwenden Sie auch den Form Wash nur mit anderen Formlabs-Kunstharzen für biokompatible Anwendungen, z. B. Surgical Guide Resin.
Fertigstellen
Der Form Wash bewegt das Lösungsmittelbad und entnimmt die Teile nach der vorgegebenen Zeit. Waschen Sie die Teile gemäß den Einstellungen im Supportartikel Zeiteinstellungen beim Form Wash. Achten Sie besonders auf Informationen zu den mechanischen Eigenschaften oder den Anforderungen an die Biokompatibilität.
Stellen Sie bei Modellen mit Hohlräumen oder internen Kanälen sicher, dass das flüssige Kunstharz mit einer Spritzflasche mit 99%igem Isopropylalkohol (IPA) gründlich aus allen internen Kanälen und Hohlräumen herausgewaschen wurde. Trocknen Sie die Teile vor dem Nachhärten vollständig mit Druckluft.
Nachhärtungsanforderungen
Temporary CB Resin erfordert Nachhärten, um seine optimalen mechanischen Eigenschaften entfalten zu können. Empfehlungen für die Nachhärtung finden Sie im Supportartikel Zeit- und Temperatureinstellungen beim Form Cure.
Schritt 1: Nachhärten mit noch befestigtem Raft und Stützstrukturen
Belassen Sie die Stützstrukturen und Rafts für die erste Nachhärtung an ihrem Platz.
Schritt 2: Stützstrukturen entfernen
Nach dem Nachhärten die Stützstrukturen entfernen. Sandstrahlen Sie die Druckteiloberfläche vorsichtig, um die weiße Schicht zu entfernen. Prüfen Sie die Passung und umreißen Sie bei Bedarf die Teile mit einem zahntechnischen Handstück.
Schritt 3: Nachhärten mit entfernten Stützstrukturen
Härten Sie die Teile erneut nach, wie im Supportartikel Einstellungen für Nachhärtezeit und -temperatur beim Form Cure beschrieben, wobei die Okklusionsebene nach oben zeigt.
Schritt 4: Polieren der Teile
Polieren Sie die nachgehärteten Teile mit Bimsstein und Polierpaste.
Weitere Ressourcen