Hinweis:
Aktualisieren Sie Ihren Drucker auf die neueste Firmwareversion, bevor Sie mit Nylon 12 GF drucken.
Nylon 12 GF Powder Powder ist branchenübliches Material, das fest und stabil ist, und sich ideal für langlebige Endverbraucherteile eignet. Durch die Beimischung von Glasfüllstoffen kann Nylon 12 auch für Hochleistungsanwendungen eingesetzt werden. Seine empfohlene Neuzuführungsrate von 50 % ermöglicht die maximale Wiederverwendung von Materialien und einen optimalen Druckerfolg.
Hinweis:
Aktualisieren Sie Ihren Drucker auf die neueste Firmwareversion, bevor Sie mit Nylon 12 GF drucken.
Empfohlen für:

Vergleich mit anderen Materialien
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einen Vergleich der relevanten Materialeigenschaften:
| Nylon 11 | Nylon 12 | Nylon 12 GF | |
|---|---|---|---|
| Ultimate tensile strength (MPa) | 49 | 50 | 38 |
| Tensile modulus (MPa) | 1600 | 1850 | 2800 |
| Elongation at break X/Y (%) | 40 | 11 | 4 |
| Elongation at break Z (%) | N/A | 6 | 3 |
| Flexural modulus (MPa) | 1400 | 1600 | 2400 |
| Izod impact strength (J/m) | 70 | 32 | 36 |
| Heat deflection temperature (HDT) @ 1.8 MPa | 46 | 87 | 113 |
| Heat deflection temperature (HDT) HDT @ 0.45 MPa (°C) | 182 | 171 | 170 |
| Vicat softening temperature (°C) | 189 | 175 | 175 |
Weitere Informationen über die Leistungseigenschaften der Formlabs-Materialien finden Sie in der Bibliothek der Datenblätter zu den Materialeigenschaften.
Im Vergleich zu den SLA-Kunstharzen von Formlabs haben Nylon 11 und Nylon 12 eine ähnliche Steifigkeit wie Tough 1500 Resin und Tough 2000 Resin. Nylon 12 GF hat eine Steifigkeit zwischen Tough 2000 Resin und Rigid 4000 Resin.
Drucken mit Nylon 12 GF Powder
Befolgen Sie für beste Ergebnisse die Formlabs-Designspezifikationen für den SLS-Druck.
Anmerkung:
Für die meisten Anwendungsfälle verhält sich Nylon 12 GF Powder beim Druck ähnlich wie Nylon 12. Allerdings sind feine Merkmale auf Teilen, die mit Nylon 12 GF Powder gedruckt werden, aufgrund der höheren Steifigkeit und Sprödigkeit des Materials anfälliger für Brüche.
Lesen Sie den Supportartikel Einen Druck starten (SLS), um ein Modell in PreForm zu öffnen, es auszurichten und es an den Drucker zu senden.
Nylon 12 GF Powder verwendet eine Standard-Neuzuführungsrate von 50 %, aber unter spezieller Anleitung von Formlabs kann eine Neuzuführungsrate von 70 % verwendet werden, um Fehlerbehebungen für Teile vorzunehmen.
Formlabs empfiehlt, Nylon 12 GF in Luft zu drucken.

Nachbearbeitung von Druckteilen aus Nylon 12 GF Powder
Die Drucker der Generation Fuse 1 umhüllen jedes Druckteil mit Surface Armor, einer halbgesinterten Hülle. Dadurch werden mögliche thermische Ungleichmäßigkeiten, die die Teilegenauigkeit beeinträchtigen können, vermieden. Surface Armor verbessert die Oberflächengüte und wird bei der Nachbearbeitung entsorgt.
Im Vergleich zu Nylon 12 Powder oder Nylon 11 Powder benötigen mit Nylon 12 GF Powder gedruckte Teile eine stärkere Surface-Armor-Beschichtung. Obwohl der Arbeitsablauf für alle drei Materialien ähnlich ist, müssen Sie einen Strahlgerät verwenden, um das Surface Armor von Nylon-12-GF-Teilen effektiv zu entfernen.

Nachbearbeitung von gedruckten Teilen aus Nylon 12 GF Powder :



Anmerkung:
Bei kleinen, feinen Merkmalen ist besondere Vorsicht geboten, damit diese bei der Strahlbehandlung nicht beschädigt werden. Führen Sie bei der Strahlbehandlung mehere Durchgänge durch, damit das Surface Armor auch aus löchern und schwer erreichbaren Stellen an den Teilen entfernt wird.
Zwischen den Drucken
Accumulated powder and condensed airborne particulates can cause print failures in future print jobs if not properly cleaned out after each print. Clean the following areas between prints:
Cleaning the top of the print enclosure
Powder can accumulate at the top of the print enclosure, particularly on the runways, the areas between the powder troughs and the top of the build chamber. This excess powder may fuse and be dragged into the build chamber during subsequent prints. Vacuum this area thoroughly to help prevent print failures.

Absaugen der Pulverwannen
Reinigen Sie zwischen den Druckvorgängen beide Wannen und den Bereich um den Weg des Nachbeschichters mit einem konformen Staubsauger mit statisch ableitenden Komponenten. Verwenden Sie den Sauger mit einem kleinen Bürstenaufsatz oder dem flexiblen Schlauchaufsatz, um das gesamte Pulver aus den Wannen zu entfernen. Verwenden Sie bei Bedarf Druckluft oder einen Gasreiniger, um das Pulver von schwer zugänglichen Stellen zu entfernen. Achten Sie dabei insbesondere auf Pulverablagerungen an den Innenwänden und Ecken der Pulverwannen.



Schließen Sie die Druckgehäusetür, und bewegen Sie die Schaufelmotoren, um das Pulver zu entfernen.
So bewegen Sie die Schaufelmotoren:
Vorsicht:
Wählen Sie Optionen im Menü „Motor Moves“ (Motorbewegungen) nur aus, wenn Sie ausdrücklich darauf hingewiesen werden, die Tür des Druckgehäuses geöffnet ist oder sich Gegenstände im Weg der Pulverfördermechanismen an der Oberseite des Druckgehäuses befinden. Durch bewegliche Komponenten kann es zu Quetschungen und zum Einklemmen von Haaren und Kleidungsstücken kommen. Tippen Sie, wenn nötig, auf die Schaltfläche „Stop“ (Beenden) auf dem Touchscreen, um eine Motorbewegung zu stoppen.

Reinigung des Nachbeschichters
Bewegen und überprüfen Sie den Nachbeschichter. Wenn er mit halbgesintertem Pulver beschichtet zu sein scheint, reinigen Sie den Nachbeschichter, bevor Sie einen weiteren Druck durchführen.
Zum Reinigen des Nachbeschichters:

Materialien ändern
Der Drucker der Fuse-1-Generation, der Fuse Sift und das dazugehörige Zubehör sind so konzipiert, dass sie jeweils nur mit einem Pulvertyp gleichzeitig verwendet werden können. Reinigen Sie jedes Gerät gründlich gemäß den Anweisungen von Formlabs, bevor Sie den Pulvertyp wechseln. Das Vermischen von Pulvern kann zu Fehldrucken oder dauerhaften Schäden am Gerät führen.
Wenn Sie regelmäßig mit mehreren verschiedenen Materialien drucken möchten, empfiehlt Formlabs, für jeden Materialtyp einen eigenen Drucker der Generation Fuse 1 und Fuse Sift zu verwenden.
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Supportartikeln: