Gefahr:
Beziehen Sie sich immer primär auf das Sicherheitsdatenblatt (SDB) Ihres Lösungsmittelzulieferers zu den Themen Sicherheit, Lagerung und Handhabung.
Befolgen Sie die bewährten Praktiken von Formlabs, um die saubersten Teile zu erhalten:
Gefahr:
Beziehen Sie sich immer primär auf das Sicherheitsdatenblatt (SDB) Ihres Lösungsmittelzulieferers zu den Themen Sicherheit, Lagerung und Handhabung.
Hinweis:
Tragen Sie bei der Handhabung von Druckteilen und Oberflächen, die mit Lösungsmittel oder flüssigem Kunstharz kontaminiert sind, immer Handschuhe, um Hautkontakt zu vermeiden.
Separate Waschbehälter (optional)
Wenn Sie einen einzigen Waschbehälter verwenden, setzen sich Überreste von zuvor gewaschenen Teilen auf Druckteiloberflächen ab. Wenn Sie Druckteile aus Black Resin oder Castable Wax Resin im gleichen Waschbehälter wie Druckteile aus White Resin oder Clear Resin waschen, kann es zu einem Farbübergang kommen.
Wenn Sie verschiedene Kunstharze in einem einzigen Waschbehälter waschen, ersetzen Sie das Lösungsmittel häufiger, und die Oberflächenqualität zu erhalten. Um die bestmögliche Oberflächengüte zu erhalten, verwenden Sie pro Harztyp bzw. für ähnliche Farben separate Waschbehälter.
Stellen Sie für die folgenden Kunstharze einen dedizierten Waschbehälter ab:
Hinweis:
Lösungen von Drittanbietern sind nicht für die Verwendung mit Formlabs-Kunstharzen für biokompatible Anwendungen zertifiziert. Um die Biokompatibilitätsanforderungen zu erfüllen, verwenden Sie nur den Form Wash, Form Wash L, Finish Kit, Form Cure und Form Cure L mit den folgenden Harzen:
Spülen von Teilen in mehreren Schritten (optional)
Passen Sie den Arbeitsablauf an, um die Lebensdauer des Lösungsmittelbades oder die Gebrauchsmenge zu verlängern, bevor das Lösungsmittel ersetzt werden muss. Erwägen Sie, die Teile mit einer kleinen Menge Lösungsmittel zu spülen, bevor Sie die Druckteile in den Waschbehälter einsetzen. Das optionale Vorwaschen entfernt den größten Teil des Harzes und hält das Lösungsmittel im Waschbehälter sauberer.
Mehrstufiger Prozess mit IPA
Beim Waschen von Drucken in IPA überzieht eine Schicht aus in IPA verdünntem Harz die Oberflächen der Druckteile nach dem Waschen. Beim Trocknen verflüchtigt sich der IPA, nicht aber das Kunstharz, wodurch sich die Oberfläche des Teils klebrig anfühlen kann.
Wenn sich Druckteile nach dem ersten Waschen in IPA klebrig anfühlen, waschen Sie die Teile erneut in sauberem IPA. Beginnen Sie unmittelbar danach mit der zweiten Wäsche, um zu verhindern, dass Restharz im Umgebungslicht aushärtet.
Mehrstufiger Prozess mit TPM und IPA oder TPM und Wasser
TPM verdunstet nicht leicht und hinterlässt nach dem Waschen eine wachsartige Oberflächenstruktur auf einigen Harzen. Lassen Sie die Drucke nach der ersten Wäsche gründlich trocknen, bevor Sie mit der zweiten Wäsche mit Wasser oder sauberem IPA beginnen, um den restlichen TPM zu entfernen.
Die Verwendung von IPA für die zweite Wäsche hilft, die wachsartige Oberflächentextur zu entfernen. Die Verwendung von Wasser für den zweiten Waschgang führt je nach verwendetem Harz zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Tipp:
Verwenden Sie frisches Lösungsmittel in einer Spritzflasche, wie sie im Finish Kit enthalten ist, um die Außenfläche der Teile und schwer zugängliche Details vorsichtig abzuspülen. Die „Spritzflaschenmethode“ ist lösungsmittelschonend und kann nach dem Waschen der Teile in einem Bad angewendet werden.
Verlängern der Waschzeit
Tipp:
Achten Sie darauf, die empfohlenen Waschzeiten für einige Formlabs Kunstharze nicht zu überschreiten. Lesen Sie die einzelnen Materialartikel für spezifische Waschanweisungen und konsultieren Sie immer den Supportartikel Zeiteinstellungen des Form Wash als Hauptinformationsquelle für aktuelle Waschzeiten.
Empfehlungen für hohle, konkave, große oder lange Teile und interne Kanäle
Untersuchen Sie alle Teile nach dem Drucken, um den besten Waschprozess zu bestimmen. Sehr kleine Teile können durch den Waschkorb fallen und das Laufrad blockieren. Größere Drucke passen möglicherweise nicht in bestimmten Ausrichtungen hinein oder führen zum Überlaufen des Waschbehälters.
In Hohlräumen, Konkavitäten, Innenkammern und internen Kanälen befinden sich Lösungsmittel, Luft oder ungehärtetes Kunstharz.
Entnehmen Sie diese Teile dem Waschbehälter vorsichtig, um ein Verschütten zu vermeiden. Ändern Sie den Waschprozess für Teile, die groß oder lang sind oder konkave Oberflächen haben.
| Druckgeometrie | Empfehlung |
|---|---|
| Hohlteile |
Hohlteile mit Ablauflöchern für einen erfolgreichen Druck konstruieren. Während des Waschvorgangs ermöglichen Ablauflöcher, dass das Lösungsmittel ins Innere fließt und die inneren Oberflächen reinigt. Entnehmen Sie Hohlteile dem Waschbehälter vorsichtig. Stellen Sie sicher, dass das Lösungsmittel aus dem Teil heraus und in den Waschbehälter abläuft, bevor Sie das Teil auf eine andere Oberfläche übertragen. |
| Interne Kanäle |
Schmale Kanäle, wie sie z. B. bei mikrofluidischen Designs verwendet werden, können sich nicht ganz von selbst entleeren. Spülen Sie die internen Kanäle mit einer mit sauberem Lösungsmittel gefüllten Spritze aus. |
| Konkave Oberflächen, die auf der Konstruktionsplattform gedruckt und gewaschen werden |
Manche Teile, die direkt auf der Konstruktionsplattform gedruckt werden, können während des Waschzyklus Kunstharz und Lösungsmittel im Inneren einschließen. Entfernen Sie ggf. diese Teile von der Konstruktionsplattform und waschen Sie sie im Waschkorb, oder führen Sie nach dem Entfernen der Teile von der Konstruktionsplattform einen zweiten Waschzyklus durch, damit kein Lösungsmittel oder flüssiges Kunstharz darin eingeschlossen bleibt. |
| Lange Teile |
Die Teile bewegen sich mit der Zirkulation des Lösungsmittels im Waschbehälter. Lange Teile, die aus dem Waschkorb herausragen, können den Innendeckel der Maschine verschieben. Überprüfen Sie den Weg des Waschkorbs und des Innendeckels, damit keine Teile den Innendeckel blockieren, wenn der Waschzyklus abgeschlossen ist und der Waschkorb angehoben wird. |
| Große Teile |
Beachten Sie beim Waschen auf der Konstruktionsplattform und auch im Waschkorb die maximale Kapazität Ihrer Waschvorrichtung:
Berücksichtigen Sie auch die verdrängte Lösungsmittelmenge und das Volumen Ihrer Druckteile. Entfernen Sie etwas Lösungsmittel aus dem Waschbehälter mit der Siphonpumpe, bevor Sie einen Druck waschen, der größer als diese Grenzwerte ist:
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